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Olympische Sommerspiele 2008 in Beijing
Fidel Castro kritisiert Benachteiligung kubanischer Sportler | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Dienstag, den 26. August 2008 um 12:51 Uhr

Fidel Castro: Die Goldmedaille für ihr Ehrgefühl
Der langjährige kubanische Präsident Fidel Castro hat in seiner jüngsten, gestern von den kubanischen Medien veröffentlichten Reflexion scharf das Verhalten der Schiedsrichter während der Olympischen Spiele in Beijing kritisiert. "Ich bin nicht verpflichtet, bezüglich der Mafia Schweigen zu bewahren", schreibt Fidel und kritisiert konkret die Benachteiligung kubanischer Athleten bei Boxen und Taekwondo. Gerade bei letzteren Wettkämpfen war es in Beijing zu einem Eklat gekommen, als der Olympiasieger von 2000, Angel Matos, den Ringrichter getreten hatte, weil er sich von diesem um den Sieg betrogen sah. Der Wettkampf war beim Stand von 3:2 Punkten für den Kubaner abgebrochen und sein Gegner zum Sieger erklärt worden, weil er eine Verletzungspause überzogen haben soll. Während Matos und sein Trainer, Leudis Gonzalez, lebenslang gesperrt wurden, erklärt ihnen Fidel seine "vollkommene Solidarität". Er schreibt auch davon, dass versucht worden sei, Trainer Gonzalez zu kaufen.
 
Danke, China, für ein großes Friedensfest! | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Montag, den 25. August 2008 um 10:58 Uhr
Mit einer erneut großartigen Abschlußveranstaltung sind gestern in Beijing die Olympischen Spiele zu Ende gegangen. Mehr als 10.000 Athleten aus mehr als 200 Ländern und Regionen hatten sich in Beijing versammelt, um an den Spielen teilzunehmen. Trotz nahezu penetranter Bemühungen westlicher Journalisten, blieben die Olympischen Spiele ein großes Friedensfest. Aktionen blieben einigen kleinen Gruppen aus den USA und Europa überlassen, die als Touristen nach China gereist waren, um mit dem einen oder anderen Transparent das Eingreifen der chinesischen Sicherheitskräfte zu provozieren. Die Sportlerinnen und Sportler hingegen ließen sich nicht von der antikommunistischen Hysterie ablenken und boten Höchstleistungen. Mit 16 Goldmedaillen gewann die deutsche Mannschaft zwar drei Goldmedaillen mehr als vor vier Jahren, aber die Gesamtzahl gewonnener Medaillen ging von 49 auf 41 zurück.
 
Die olympischen Stadien gehören nach den Spielen den Bürgern | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Samstag, den 23. August 2008 um 00:08 Uhr
Gerade an den letzten Tagen der Olympischen Spielen bewegt eine Frage besonders viele Bürger: Wie sollen die Stadien nach den Olympischen Spielen genutzt werden. Du Wei, der Generalsekretär des Olympischen Wirtschaftsforschungsverbands, gab am Donnerstag darauf eine Antwort:"Die meisten Stadien in Beijing kommen in den Gebrauch der Bürger. Die Beijinger könnten sie entgeltlich benutzen."
 
Erste Medaille für Venezuela | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Donnerstag, den 21. August 2008 um 09:08 Uhr
Dalia Contreras hat die erste Medaille für Venezuela bei diesen Olympischen Spielen gewonnen. Der Gewinn der Bronzemedaille im Taekwondo ist für das sportlich nicht erfolgsverwöhnte Land ein grosser Sieg. Nach ihrem Erfolg über Mildred Alango konnte die junge Venezolanerin die Tränen nicht zurückhalten und umarmte lange ihren Trainer. Während Venezuelas Sportministerin Victoria Mata den Kampf der Sportlerin direkt im Stadion verfolgte, gratulierte Präsident Chávez telefonisch.
 
Das Erbe der DDR ist aufgebraucht | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Dienstag, den 12. August 2008 um 11:34 Uhr
Vor vier Jahren, bei den Olympischen Sommerspielen 2004 in Athen, gewann die deutsche Olympiamannschaft insgesamt 49 Medaillen (13 Gold, 16 Silber, 20 Bronze) - und blieb damit nur noch knapp über dem Ergebnis, das 16 Jahre zuvor, 1988 in Seoul, die westdeutsche Mannschaft allein erreichte, als sie 40 Medaillen gewann (11/14/15) - und damit weit hinter der DDR mit ihren 102 Erfolgen (37/35/30). Schon in Barcelona 1992 hatte sich gezeigt, dass die Wiedervereinigung auch im Sport keine blühenden Landschaften hervorgebracht hat. Mit 82 (33/21/28) Medaillen schaffte man nur zwei Jahre nach der Annexion der DDR fast die Halbierung der Gesamtzahl der Erfolge von 1988.
 
109 Sportler vertreten Venezuela in Beijing | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Freitag, den 08. August 2008 um 12:22 Uhr
Mit 109 Sportlerinnen und Sportlern - mehr als doppelt so viele wie vor vier Jahren - hat Venezuela die größte Delegation seiner Geschichte zu Olympischen Spielen entsandt und hofft, die bislang magere Bilanz von Medaillengewinnen (einmal Gold, zweimal Silber, siebenmal Bronze)  verbessern zu können. Venezolanische Athletinnen und Athleten beteiligen sich an den Wettkämpfen in der Leichtathletik, Boxen, den Ruderwettbewerben, Radrennen, Schwimmen, Reiten, Fechten, Gymnastik, Judo, Gewichtheben, RingenSoftball, Tae Kwon Do, Tennis, Tischtennis, Bogenschießen, Sportschießen, Segeln und Volleyball.
 
Olympia-Kanal in neun Sprachen | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Donnerstag, den 07. August 2008 um 12:21 Uhr
Bereits seit exakt zwei Jahren betreibt der chinesische Auslandsrundfunk China Radio International (CRI) in Beijing auf Mittelwelle 900 kHz (und über Internet) das erste mehrsprachige Programm Chinas, das Informationen rund um die Olympischen Spiele 2008 liefert: den Olympia-Kanal. Er versorgt alle Beijinger mit Informationen rund um das größte Sportereignis des Jahres 2008. Das Programm wird in Chinesisch, Englisch, Russisch, Französisch, Spanisch, Arabisch, Japanisch, Koreanisch und Deutsch über den Äther und bietet Meldungen aus der Welt des Sports, Neuigkeiten über olympische Themen, Informationen über Dienstleistungen im Umfeld von Olympia, aber auch Themen wie Chinas Politik, Wirtschaft, Kultur und Tourismus. Im Vorfeld der Spiele diente die Welle auch als Sprachkurs, um die wichtigsten englischen Sätze für die Olympischen Spiele 2008 zu erlernen.
 
BBC: Antichinesische Propaganda mit acht Jahre altem Foto | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Dienstag, den 05. August 2008 um 17:56 Uhr
Es war einmal, da galt die britische BBC als das Musterbeispiel für korrekten Journalismus und wahrheitsgemäße Berichterstattung. Doch das ist lange her, und wer so etwas heute noch vom britischen Rundfunk behauptet, erzählt Märchen. Chinesische Internet-Nutzer haben nun auf ein neues Beispiel für die manipulierte Berichterstattung der BBC über China im Vorfeld der Olympischen Spiele veröffentlicht. Wie z.B. die chinesischsprachige Seite anti-cnn.com enthüllte, benutzte die chinesischsprachige Homepage der BBC am 29. Juli zur Illustration eines Artikels unter der Überschrift "US-Kongressabgeordneter: China überwacht die Kunden der Olympia-Hotels" ein Foto, das mindestens acht Jahre alt ist. Zum ersten Mal - und heute noch abrufbar - tauchte das selbe Foto bereits in einem Artikel vom 26. August 2000 auf, in dem es um "Domaingrabbing" durch chinesische Internet-Nutzer geht, die massenhaft die Namen internationaler Konzerne mit der chinesischen Domain .cn registrierten. Versehen mit der Bildunterschrift "Behörden misstrauen dem Web" sind hier bereits die zwei Polizisten zu sehen, die offenbar gerade im Internet surfen.
 
"Linke"-Abgeordneter fordert Olympia-Boykott | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Montag, den 04. August 2008 um 14:17 Uhr
Der für die Partei "Die Linke" im Bundestag sitzende Wolfgang Neskovic, rechtspolitischer Sprecher seiner Fraktion, fordert heute im Berliner "Tagesspiegel" einen Boykott der am Freitag beginnenden Olympischen Spiele in Beijing. Er erinnert an den Boykott der Olympischen Spiele 1980 in Moskau und zeigt Verständnis für den damaligen Boykott westlicher und islamischer Länder: "Ein Land, dessen Führer sich für Kommunisten halten, das wegen schwerer Menschenrechtsverletzungen in der Kritik steht, gewinnt die Bewerbung um die Olympischen Spiele. Das wird von vielen mit der Hoffnung auf stärkere Beachtung der Menschenrechte verbunden. Die Erwartungen werden jedoch enttäuscht, als das Land in einem Nachbarstaat militärisch interveniert, und plötzlich werden Stimmen laut, die einen Boykott der Spiele fordern. So geschehen im Umfeld der Olympischen Spiele in Moskau 1980."
 
16 Polizisten bei Terroranschlag in Xinjiang getötet | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Montag, den 04. August 2008 um 12:39 Uhr
Bei einem Überfall auf eine Einheit der chinesischen Grenzpolizei sind heute morgen 16 Polizisten getötet und weitere 16 verletzt worden. Die chinesischen Behörden gehen von einem terroristischen Anschlag aus, sagte ein Polizeisprecher gegenüber Radio China International. Die Behörde für öffentliche Sicherheit in der Autonomen Uigurischen Region Xinjiang bestätigte, dass der Überfall sich vor dem neben der Polizeiwache gelegenen Yijin-Hotel in der westchinesischen Stadt Kashi, 1400 Kilometer südwestlich der Provinzhauptstadt Urumqi ereignete.
 
Geheuchelte Empörung über Internet-Zensur | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Sonntag, den 03. August 2008 um 20:15 Uhr
Wenige Tage vor Beginn der Olympischen Sommerspiele in Beijing überbieten sich die deutschen Journalisten in ihrer Empörung darüber, dass China den Zugriff auf bestimmte, von den chinesischen Behörden als gesetzwidrig erachtete Internet-Seiten unterbindet. Auch wir lehnen Zensur ab - sowohl in China als auch hier. Während uns die Damen und Herren Sportreporter weismachen wollen, dass sie keine Berichte über die Wettkämpfe in Beijing fabrizieren können, wenn sie nicht Seiten wie "Free Tibet" u.ä. anklicken können, vergessen sie in ihrer Empörung, dass hierzulande seit Anfang des Jahres die Verbindungsdaten aller Internet-Nutzer auf Vorrat gespeichert werden. Auch hier ist der Besuch bestimmter Seiten verboten und darf auch nicht alles veröffentlicht werden, was jemandem in den Sinn kommt.
 
Fidel Castro kritisiert Abwerben kubanischer Sportler | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Freitag, den 01. August 2008 um 23:59 Uhr
In seinem jüngsten Kommentar hat der frühere kubanische Präsident Fidel Castro das Abwerben kubanischer Sportler durch internationale Menschenhändler kritisiert und gewarnt, dass die kubanische Mannschaft sich unter schwierigeren Bedingungen auf die Olympischen Spiele vorbereiten muss, als dies die Sportler anderer Ländern tun können. "Dadurch dass unsere Athleten gekauft wurden, hat man uns fünf sichere Goldmedaillen im olympischen Boxsport entrissen", kritisiert Fidel. Es sei ein "Schlachtruf", Kuba mit allen Mitteln fertig zu machen, "indem man uns Köpfe, Muskeln und Beine raubt".
 
Chinesen empört über "ausspionierte" Probe zur Eröffnungsfeier | Drucken |  E-Mail
Beijing 2008
Freitag, den 01. August 2008 um 17:40 Uhr
Das südkoreanische Fernsehen SBS hat am vergangenen Dienstag Bilder von den Proben für die bislang streng geheim gehaltene Eröffnungsfeier zu den Olympischen Sommerspielen in Beijing ausgestrahlt. Ein Vertreter des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in Beijing erklärte, er sei "enttäuscht", dass der Sender diese Ausschnitte veröffentlicht habe. "Wir sind enttäuscht, dass sie das getan haben, aber die Ausschnitte geben dem Publikum keinen vollständigen Eindruck von der Eröffnungszeremonie", erklärte Sun Weide, ein für Öffentlichkeitsarbeit zuständiger Mitarbeiter des Organisationskomitees der Olympischen Spiele in Beijing. "Lasst uns auf die wundervollen Vorführungen bei der Eröffnung der Spiele am 8. August warten".
 


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