| Danke, China, für ein großes Friedensfest! | | Drucken | |
| Beijing 2008 |
| Montag, den 25. August 2008 um 10:58 Uhr |
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Mit einer erneut großartigen Abschlußveranstaltung sind gestern in Beijing die Olympischen Spiele zu Ende gegangen. Mehr als 10.000 Athleten aus mehr als 200 Ländern und Regionen hatten sich in Beijing versammelt, um an den Spielen teilzunehmen. Trotz nahezu penetranter Bemühungen westlicher Journalisten, blieben die Olympischen Spiele ein großes Friedensfest. Aktionen blieben einigen kleinen Gruppen aus den USA und Europa überlassen, die als Touristen nach China gereist waren, um mit dem einen oder anderen Transparent das Eingreifen der chinesischen Sicherheitskräfte zu provozieren. Die Sportlerinnen und Sportler hingegen ließen sich nicht von der antikommunistischen Hysterie ablenken und boten Höchstleistungen. Mit 16 Goldmedaillen gewann die deutsche Mannschaft zwar drei Goldmedaillen mehr als vor vier Jahren, aber die Gesamtzahl gewonnener Medaillen ging von 49 auf 41 zurück.
Radio China International kommentiert stolz: "Im August 2008 hat China sich bemüht, die Olympischen Spiele zu einem außergewöhnlichen Sportfest mit hohem Niveau zu veranstalten und damit sein Versprechen zu erfüllen. Die organisatorische Arbeit der Olympischen Spiele ist ein riesiges Projekt. Eine Vielzahl von Dingen muss berücksichtigt werden. Dazu gehören etwa der Betrieb der Wettkampfstätten oder der Einsatz von Pendelbussen für Athleten und Medienservice. Alles muss sorgfältig und aufs Detail vorbereitet werden. Viele Athleten haben sich sehr positiv über die Organisationsarbeit der Beijinger Spiele geäußert. (...) Während der Beijinger Spiele haben sich ausländische Gäste dank der chinesischen freundlichen und sorgfältigen Dienstleistungen warm und wohl gefühlt. Noch wichtiger ist, dass China als das bevölkerungsreichste Land der Welt gemeinsam mit den anderen Mitgliedern der großen Olympia-Familie das weltweit gültige olympische Ideal akzeptiert hat. China als ein Land mit langer Geschichte hat so aufrichtige Bereitschaft, von den anderen Ländern zu lernen, und so große Toleranz gegenüber den anderen gezeigt, dass man die eigentlich scharfe Vorwürfe gegen China nicht mehr hört." Der am 12. Oktober 1977 vom Zijinshan Observatorium im Sternbild Stier entdeckte Kleinplanet Nr. 23408 ist vom Minor Planet Center nach den Olympischen Spielen in Beijing benannt worden. Dies teilte das Zijinshan Observatorium der Chinesischen Akademie der Wissenschaften am Sonntag mit. Zugleich tritt Beijing heute in die Übergangsphase von den Olympischen zu den Paralympischen Spielen ein. Die Vorbereitungen auf die Paralympics gingen zügig voran, teilte die stellvertretende Exekutivvorsitzende des Beijinger Olympischen Organisationskomitees BOCOG, Tang Xiaoquan, am Sonntag in Beijing mit. Weiter sagte Tang, die Testwettbewerbe für alle 20 Sportstätten der Beijinger Paralympics hätten stattgefunden. Auch die behindertengerechten Anlagen in den Sportstätten seien überprüft worden. Zudem sei der Umbau der behindertengerechten Anlagen in den 22 Krankenhäusern und 16 Hotels für Paralympics abgeschlossen worden. Alle Stationen des Schienenverkehrs in Beijing seien inzwischen rollstuhlgängig. Während der Behinderten-Olympiade würden in Beijing 16 weitere Buslinien eröffnet und 400 behindertengerechte Busse eingesetzt, sagte Tang weiter. |
