| Nach Nazi-Überfall auf Gewerkschafter: DKP fordert NPD-Verbot | | Drucken | |
| Antifa |
| Dienstag, den 17. Februar 2009 um 17:39 Uhr |
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Nach dem brutalen Überfall von Neonazis auf Gewerkschaftsmitglieder und Gegendemonstranten der Neonazi-Kundgebung in Dresden fordern Antifaschisten erneut, die NPD sowie alle neonazistischen Organisationen und Publikationen zu verbieten.
Wie in den Medien teilweise berichtet hatten am 14. Februar in Dresden Tausende gegen die Instrumentalisierung des Jahrestages der Bombardierung der Elbmetropole durch 6 000 Neonazis protestiert. Auf der Rückreise von Dresden hatten 41 Neonazis aus Hessen, dem Saarland, Rheinland-Pfalz und Schweden an der Autobahn-Raststätte Teufelstal bei Jena eine 80köpfige Reisegruppe von Gewerkschaften und anderen Antifaschisten angegriffen. Ein Gewerkschafter liegt seit dem Überfall mit einem Schädelbruch im Krankenhaus. Die Polizei hatte nach dem Überfall den Bus der Neonazis durchsucht und nach der Aufnahme der Personalien weiterfahren lassen. In diesem Zusammenhang schreibt der Pressesprecher der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP), Rolf Priemer, in einer Pressemitteilung: »Der aktuelle Vorgang zeigt: Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Die DKP fordert, unverzüglich das Verbot der NPD und aller neonazistischen Organisationen einzuleiten.« Neuere Artikel:
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