| AntifaschistInnen verhindern NPD-Provokation in Wuppertal | | Drucken | |
| Antifa |
| Dienstag, den 28. April 2009 um 00:00 Uhr |
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Durch die Anwesenheit von mehr als 100 antifaschistisch gesinnten Menschen ist es am vergangenen Samstag in Wuppertal gelungen, eine von der NPD angemeldete »Mahnwache« am Lienhardtplatz im Stadtviertel Vohwinkel zu verhindern. Die BewohnerInnen des Viertels konnten somit unbehelligt von Provokationen durch Aktivisten der NPD ihre Einkäufe auf dem Markt erledigen, freut sich die örtliche VVN-BdA in einer Pressemitteilung.
Die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes kritisiert, dass dieser Erfolg von den Wuppertaler Medien keine Meldung wert gewesen ist, weil »spektakuläre Vorfälle« (Krawalle) ausblieben. »Wir bitten dringend, diese Haltung zu überdenken«, schreiben die AntifaschistInnen. »Dieses Jahr mit seinen zahlreichen Wahlkämpfen wird die NPD nutzen, ihren gesellschaftlichen Einfluß zu verstärken. Die aktive Verhinderung dieser Anstrengungen sollte allgemeiner gesellschaftlicher Konsens sein.« Die Gefährlichkeit der neofaschisitischen Aktivitäten und ihrer Ideologie dürfe nicht verschwiegen werden, so die VVN-BdA weiter: »Mediales Ignorieren und mediale Verharmlosung dieser gefährlichen Umtriebe konnten bisher den zunehmenden gesellschaftlichen Einfluß der NPD und ihres Umfeldes nicht vehindern. Es bedarf vielfältiger gesellschaftlicher und bürgerschaftlicher Anstrengungen für ein gesellschaftliches Klima, das den Nazis ihre Einflußmöglichkeiten austrocknet.« Deshalb sei es »umso wichtiger für ein friedliches gesellschaftliches Klima«, über erfolgreiches Engagement gegen Naziprovokationen zu berichten und solche Proteste somit medial zu unterstützen, fordert die Organisation. Neuere Artikel:
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