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Aufruf zur Blockade von Naziaufmarsch in Lübeck |
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Antifa
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Geschrieben von: Bündnis »Wir können sie stoppen«
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Donnerstag, den 24. März 2011 um 12:43 Uhr |
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Am kommenden Samstag, 26. März 2011, planen Neonazis wie bereits in den vergangenen Jahren einen Aufmarsch in der Hansestadt Lübeck, um ihre menschenverachtende Ideologie zu verbreiten. Auch dieses Jahr werden zahlreiche engagierte Menschen diesen Aufmarsch verhindern. Die Partei Die Linke im Kreis Rendsburg-Eckernförde ruft dazu auf, sich an dieser Blockade zu beteiligen. Lübeck solle eine weltoffene und tolerante Stadt beleiben, in der es kein Platz für Rechtsextremisten gibt, heisst es in einem Aufruf der Organisation.
»Lübeck ist eine weltoffene Stadt, die antifaschistische Schriftsteller wie die Literaturnobelpreisträger Thomas Mann und Günter Grass hervorgebracht hat. Dieser Tradition folgend muss der Naziaufmarsch in Lübeck verhindert werden«, so Horst Strutz, Kreissprecher der Partei Die Linke in Rendsburg-Eckernförde. Auch aus diesem Kreis werden Strutz zufolge zahlreiche Antifaschisten nach Lübeck fahren und sich den Neonazis in den Weg stellen.
Das Lübecker Bündnis »Wir können sie stoppen« ruft zu folgenden Aktionen auf:
8.00 Uhr: Treffen an den Blockadepunkten Ziegelteller, Fackenburger Allee/ Steinrader Weg und Beethovenstraße/ Richard-Wagner-Straße 9.30 Uhr: Andachten, danach Prozessionen zum Bahnhof: Herz-Jesu-Kirche, St. Marien, St. Lorenz (hinterm Bahnhof), Bodelschwingh (Beethovenstraße) und Lutherkirche (Moislinger Allee 92 b) 10.00 Uhr: Gemeinsamer Demonstrationszug von Kirchen, Parteien, Gewerkschaften vom Markt zum Gewerkschaftshaus, Kundgebung mit Rolf Becker; Demonstrationszug zum Hauptbahnhof; Demonstrationszug der SPD vom Schuppen 6 über Gewerkschaftshaus zum Hauptbahnhof 10.30 Uhr: Kundgebung Bahnhof (Vorplatz); Gedenken an die Naziopfer
Weitere Infos: www.wirkoennensiestoppen.de
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