| Auch in Augsburg: »Menschen vor Profite« | | Drucken | |
| Bayern |
| Sonntag, den 29. März 2009 um 01:24 Uhr |
|
Parallel zu den Großdemonstrationen in Frankfurt und Berlin demonstrierten am Samstag auch in Augsburg über 300 Menschen demonstrierten gegen die unsozialen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Auch diese Demonstration, die sich als Teil der weltweiten dezentralen Aktionen sah, zu denen das Weltsozialforum aufgerufen hatte, fand unter der Losung »Wir zahlen nicht für eure Krise« statt. Auf Transparenten wurden Forderungen erhoben wie »Das Casino schließen« und »Die Profiteure sollen selber zahlen.«
Auf einer Kundgebung kritisierten Sprecher von Attac, ver.di-Jugend und des IG Metall Arbeitskreises Internationales die unkontrollierte Macht der Finanzmärkte und die unzureichenden Maßnahmen der Regierungen. Gefordert wurde ein grundlegender Systemwechsel, der am Menschen und nicht am Profit orientiert sein müsse. Dazu sei es notwendig, die Finanzmärkte demokratisch zu kontrollieren, Steueroasen zu schließen und einen sozialen Schutzschirm über die tatsächlich von der Krise Betroffenen zu spannen. Die Profiteure sollen zur Kasse gebeten werden. Aufgerufen zu den Protesten hatte das globalisierungskritische Netzwerk Attac-Augsburg. Neuere Artikel:
Ältere Artikel:
|


