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BVG-Streik: Druck auf "Die Linke" wächst | Drucken |  E-Mail
Berlin
Freitag, den 07. März 2008 um 16:07 Uhr
Am dritten Tag des Streiks bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) wächst der Druck auf die in Berlin mitregierende Partei "Die Linke", die sich noch immer nicht zu einer Unterstützung der berechtigten Forderungen der Beschäftigten aufraffen konnte. Der Streik sei "ärgerlich und Ausdruck eines schwierigen Betriebsklimas bei den Verkehrsbetrieben", meint der parlamentarische Geschäftsführer der "Linke"-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Uwe Doering. Es sei nicht gelungen, die Erwartungen der Beschäftigten mit den Erfordernissen eines weiter sanierungsbedürftigen Landesunternehmens in Einklang zu bringen.

Für Lucy Redler und Michael Prütz, die einer gemeinsamen Partei mit den Regierungs-Linken die Gründung einer eigenen Organisation, der Berliner Alternative für Solidarität und Gegenwehr (BASG), vorgezogen haben, ist diese Haltung der Oartei "Die Linke" in Berlin nicht nachvollziehbar: "Wir sind empört darüber, dass die bundesweit 'linkeste' Landesregierung substantielle Lohnerhöhungen verweigert. Wir halten es für eine Katastrophe, dass die Berliner LINKE den Kurs von Thilo Sarrazin und der SPD deckt. Während sich DIE LINKE im Bund mit den streikenden KollegInnen solidarisch erklärt, agiert sie im Berliner Senat als Lohndrücker."

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