| Mo., 15.9.: Solikundgebung für Bolivien in Berlin | | Drucken | |
| Berlin | |
| Sonntag, den 14. September 2008 um 23:09 Uhr | |
Die Situation in Bolivien ist dramatisch. Die Oligarchie versucht ihre Interessen in den von ihnen befehligten Gebieten gewaltsam durchzusetzen, um die Regierung unter Druck zu setzen: durch Ermordung, Verfolgung, Erniedrigung indigener, VertreterInnen von Orgas sociales, RegierungsunterstützerInnen, allen, die nicht mit der Oligarchie einverstanden sind oder nur so aussehen; Unterbrechungen der Gaseoductos nach Brasil y Argentina; Zerstörung/Besetzung staatlicher und regierungsfreundlicher Einrichtungen, Radiostationen, Flughäfen; Blockaden der Strassen und Flüsse Richtung Hochland; Rettungsflugzeuge des Roten Kreuzes und Diplomaten, um die Schwerverletzten aus dem Pando rauszuholen, konnten dort zunächst nicht landen, jetzt dürfen sie den Flughafen nicht verlassen; der gestern ausgerufene Ausnahmezustand für Pando wird einfach ignoriert; vom Prefecto bezahlte Killergruppen aus Bolivien, Brasilien und Peru sind schwerbewaffnet unterwegs; unterstützende, regierungfreundliche Gruppen dürfen dort nicht landen... im Hochland Solidaritätsdemonstrationen, beginnende Knappheit an Gas, Lebensmitteln... Der militärische Arm der Crucenistas grüsst schon mal mit Sieg-Heil, Wagen mit Hakenkreuz fahren herum. Was Barbie aufgebaut hat, trägt jetzt Früchte. Die US-Regieung hat damals und heute ihre Hände im Spiel. Wir werden ab Mo., 15.9., 16.00 Uhr, die ganze Nacht vor der US-Botschaft stehen, bis Dienstag früh 10 Uhr. Ihr könnt vorbeikommen, wann Ihr Zeit habt. Vergesst Chile nicht!! Bolivien braucht Eure Hilfe!!! KUNDGEBUNG AM MONTAG, 15.09.08, UM 16 UHR, GEGENÜBER DER US-BOTSCHAFT, PARISER PLATZ Neuere Artikel:
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