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ver.di setzt Streik bei Charité Facility Management GmbH (CFM) aus |
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Berlin
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Samstag, den 14. Mai 2011 um 20:51 Uhr |
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Die zuständige ver.di-Tarifkommission hat am heutigen Samstag, dem 14. Mai 2011 beschlossen, den Streik bei der Charité Facility Management GmbH (CFM) auszusetzen. Für die Streikenden gilt ab der Samstagsspätschicht wieder der normale Dienstplan. Die CFM-Geschäftsführung hat ver.di die Aufnahme von Verhandlungen angeboten, die voraussichtlich schon demnächst beginnen werden. ver.di behält sich ausdrücklich vor, augenblicklich wieder zum Streik aufzurufen, wenn es zu keiner zeitnahen Einigung kommt.
Seit dem 02. Mai 2011 befanden sich die Beschäftigten der mehrheitlichen Charité-Tochter CFM im Streik. Dieser blieb nicht ohne Wirkung. Der Arbeitgeber hat den Gewerkschaften konkrete Verhandlungen angeboten und seinen Verhandlungswillen durch erste Schritte belegt. Die Tarifkommission wertete das Einlenken der Geschäftsführung und den baldigen Beginn von Verhandlungen als einen richtigen Schritt. Ver.di betont noch einmal ausdrücklich, dass für die Tarifkommission bei der Entscheidung das Patientenwohl eine wichtige Rolle gespielt hat. Hier wird das Vorgehen der Geschäftsführung (fehlende Notdienstvereinbarung) nach wie vor kritisch gesehen.
In den Verhandlungen müsse nun versucht werden, die großen Lohndifferenzen innerhalb der CFM zu schließen. Dort sind gestellte Alt-Charité-Beschäftigte in gleicher Funktion tätig wie neu Eingestellte, die wesentlich weniger Einkommen erhalten. An die Mutter Charité gerichtet, wies die Tarifkommission darauf hin, dass Leistungen, die angefordert und auch erbracht werden, nicht umsonst zu haben sind. Die Charité spare ohnehin durch die Beteiligungsstruktur bereits 19 Prozent Mehrwertsteuer. Da könne nicht noch einmal im selben Maße an den Löhnen gespart werden.
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