| Hamburger Linke wird mutig: Wahlziel 10 Prozent | | Drucken | |
| Hamburg |
| Donnerstag, den 31. Januar 2008 um 13:16 Uhr |
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Der Rückenwind nach den Landtagswahlen in Niedersachsen und Hessen macht die Linke auch in Hamburg mutig. In einem Interview mit dem "Hamburger Abendblatt" nennt Linke-Spitzenkandidatin Dora Heyenn nun "10 Prozent und mehr" als Wahlziel: "Wir haben gar keinen Zweifel daran, dass wir in die Bürgerschaft kommen. Wir waren in Umfragen die ganze Zeit stabil zwischen fünf und acht Prozent. Was wir im Wahlkampf erleben, insbesondere im Straßenwahlkampf, bestätigt uns. Aus Hessen und Niedersachsen kriegen wir noch richtigen Rückenwind. Ich gehe davon aus, dass wir zehn Prozent bekommen und vielleicht noch ein bisschen mehr und drittstärkste Partei in Hamburg werden."
"Die Linke" hat in Hamburg eine 24 Kandidatinnen und Kandidaten umfassende Landesliste aufgestellt. Neben der aus der WASG stammenden früheren Sozialdemokratin Heyenn kandidieren auch Vertreterinnen und Vertreter außerparlamentarischer Initiativen wie Mehmet Yildiz von DIDF, Heike Sudmann von der Grünen-Abspaltung Regenbogen und der Hamburger DKP-Vorsitzende Olaf Harms. Sollte die Linke das von ihrer Spitzenkandidatin anvisierte Ergebnis erreichen, wäre Harms das zweite DKP-Mitglied, das in ein Landesparlament einzieht. Am vergangenen Sonntag war dies in Niedersachsen Christel Wegner gelungen. In ihrer Wahlzeitung "Hamburger Utsichten" rufen die Hamburger Kommunistinnen und Kommunisten zur Unterstützung der Linke-Liste auf: "Eine starke Stimme in den Parlamenten kann den Widerstand noch breiter machen und deutlich zu Gehör bringen." Auch bei den Kommunalwahlen zu den Hamburger Bezirksversammlungen kandidieren mehrere DKP-Mitglieder auf den Listen der Linke. Quellen: Die Linke Hamburg, Hamburger Abendblatt, DKP Hamburg / RedGlobe |


