| IGFM will gegen Cuba hetzen - Soligruppen rufen zu Protest auf | | Drucken | |
| NRW |
| Donnerstag, den 17. April 2008 um 11:55 Uhr |
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Cuba-Solidaritätsgruppen rufen dazu auf, gegen eine offenbar für den morgigen Freitag vor der Bonner Außenstelle der kubanischen Botschaft geplante Provokation der rechten "Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte" (IGFM) zu protestieren. Die IGFM, die am Wochenende in Bonn ihre Jahresversammlung durchführt und in deren Rahmen auch ein sogenanntes "Kuba Forum" unter der Losung "Den Wandel herbeiführen und gestalten" ankündigt, will sich anscheinend am Vortag ihrer Konferenz vor der diplomatischen Vertretung Kubas zusammenrotten, um dort ihre altbekannten Losungen über angebliche Menschenrechtsverletzungen auf der Insel zu verbreiten.
Die Cuba-Soligruppen und linke Organisationen rufen dagegen zu einer Solidaritätskundgebung für die Kubanische Revolution auf, die am morgigen Freitag, 18. April, von 13 bis 16 Uhr vor dem Botschaftsgelände in Bonn, Kennedyallee 22-24, stattfindet. Die Gruppen bitten, Fahnen, Transparente usw. mitzubringen: "Bekunden wir gemeinsam unsere Unterstützung für das sozialistische Kuba!" Es ist nicht das erste Mal, dass die 1972 von antikommunistischen Emigranten aus der Sowjetunion gegründete IGFM so gegen das blockierte und bedrohte Kuba agiert. Vor einigen Monaten wollte die Organisation eine ähnliche Provokation vor dem Hauptsitz der kubanischen Botschaft in Berlin durchführen. Diese Aktion konnte allerdings durch den spontanen Protest der Solidaritätsbewegung vereitelt werden. Mit was für einer "Freiheit" die IGFM Kuba beglücken will, ergibt sich schon aus ihrer Zusammensetzung und Geschichte. So berichtet Wikipedia über die Organisation: "Zu den dokumentierten Vorwürfen gehören etwa die Befürwortungen der Todesstrafe durch das prominente IGFM-Mitglied Otto von Habsburg und Ehrenpräsident Dr. Ludwig Martin, der im übrigen den chilenischen Diktator Augusto Pinochet 1987 während einer Visite als 'um sein Land besorgte[en] Pater familias' bezeichnete. 1990 wandte sich die Organisation ausdrücklich gegen die Freilassung Nelson Mandelas. Der emeritierte Münchener Politologe Prof. Konrad Löw, seit 1990 Vorstandsmitglied der IGFM, tat sich seit den 70er Jahren als Unterstützer der koreanischen Mun-Sekte hervor. Weiterhin war er mehrfach Gastautor und Interviewpartner der neurechten Zeitung Junge Freiheit sowie des neurechten Theorieorgans Criticon. Ein Beitrag Löws für die die Schriftenreihe "Deutschland-Archiv" der Bundeszentrale für Politische Bildung vom Februar 2004 wurde aufgrund offen antisemitischer Ansichten zurückgezogen" (Quelle: Wikipedia) Neuere Artikel:
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