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„Der Bau eines Kohlekraftwerkes in Brunsbüttel ist sowohl ökologischer als auch ökonomischer Irrsinn“ | Drucken |  E-Mail
Schleswig-Holstein
Freitag, den 01. Oktober 2010 um 21:39 Uhr

Die Linksfraktion im Schleswig-Holsteinischen Landtag spricht sich gegen den Bau eines neuen Kohlekraftwerkes in Brunsbüttel aus und fordert den Ausstieg aus der Kohleverstromung. Hintergrund ist die heutige Sitzung der Stadtverwaltung Brunsbüttel, auf der über die Aufstellung eines B-Plans, der den Bau eines Kohlekraftwerkes ermöglicht, entschieden werden soll.

„Der Bau eines Kohlekraftwerkes in Brunsbüttel ist sowohl ökologischer als auch ökonomischer Irrsinn“, so Ranka Prante, energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion. „ Schleswig-Holstein ist wegen seiner hervorragenden natürlichen Bedingungen das Land der erneuerbaren Energien. Brunsbüttel hat die großartige Möglichkeit sich auf Grund seiner Lage und Struktur in den nächsten Jahren als wichtiger Standort für die Offshore-Windindustrie zu etablieren. Der Bau eines Kohlekraftwerkes würde diese Möglichkeit und damit auch die Aussicht auf 1.000 neue und nachhaltige Arbeitsplätze bis 2030 zerstören“, so Prante weiter.
Der geplante Bau des Kohlekraftwerkes gehe dagegen in hohem Maße auf Kosten von Arbeitsplätzen, verhindere jegliche Investitionen im Offshore-Bereich und sei daher unwirtschaftlich.

Zudem gäbe es keine CO2-armen Kohlekraftwerke. Damit trügen sie nicht nur zur Verschmutzung der Umwelt bei, sondern würden auch ungelöste Probleme bei der unterirdischen CO2-Endlagerung nach sich ziehen. „Es ist an der Zeit erneuerbaren Energien endlich oberste Priorität auf allen Ebenen der Politik einzuräumen“, so Ranka Prante abschließend.

Mit der beabsichtigten B-Plan Änderung sollen die Kühlwasserleitungen sowie die Ein- und Auslaufbauwerke in das Sondergebiet Kohlekraftwerk eingezogen werden. In einer Studie zur Positionierung Brunsbüttels im Windenergiemarkt wird ausdrücklich vor Nutzungskonkurrenz des Hafens durch den Umschlag und der Lagerung von Kohle gewarnt.

 

Kommentare 

 
0 #2 2010-10-05 09:00
Diese Behinderungsmas snahmen kosten Deutschland und dadurch jeden einzelnen Geld, da sich die Stromverkäufer das alles wieder holen. Und wer glaubt, dass Windkraft schon als Ersatz dienen kann ist ein Träumer. Übrigens ist es gar nicht so einfach Windkraftparks zu bauen, da dann die gleichen sogenannten Umweltaktiviste n auch dagegen angehen.
Also baut doch lieber ein Kraftwerk in Deutschland, nach sehr hohen Qualitätsstanda rd und erhaltet damit hier die Arbeitsplätze. Die ersten Konzerne haben doch schon die Schnauze voll und gehen ins Ausland. Direkt hinter der Grenze bauen unsere Nachbarn dann Dreckschleudern mit deren Arbeitskräfte. Da haben wir absolut nichts gewonnen, sondern es nur noch schlimmer gemacht. Aber Hauptsache irgendwelche Querulanten konnten sich hier darstellen. Ich nenne das nur kurzsichtig und beschränkt, da nicht das Ganze betrachtet wird.
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0 #1 2010-10-02 17:43
Ich frage mich , was wollen die Herrschaften aus der Politik , eine Kraftwerk das Strom liefert oder keines . Ich höffe das bald eine Entscheidung fällt ob gegen oder dafür ist mir Egal nur , Herrschaften Entscheidet euch endlich .
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