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Deutsche Geschichte
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Samstag, den 23. Mai 2009 um 15:26 Uhr |
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Amüsiert hat die stellvertretende Landesvorsitzende der DKP Berlin, Wera Richter, auf die Strafanzeige der Vereinigung der Opfer des Stalinismus gegen den früheren Westberliner Polizisten Karl-Heinz Kurras reagiert. »Kurras war wegen der tödlichen Schüsse auf den Studenten Benno Ohnesorg am 2. Juni 1967 von den Rechten stets in Schutz genommen worden. Gerichte hatten ihm zweimal bescheinigt, gegen den unbewaffneten Ohnesorg aus Notwehr gehandelt zu haben«, so Richter. Jetzt, wo die Birthler-Behörde behauptet, Kurras sei Mitglied der SED und inoffizieller Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR gewesen, stelle sich die Sache natürlich völlig anders da.
»Faszinierend, wofür die Stasi alles herhalten muss. Jetzt ist sie schon für die blutige Unterdrückung der außerparlamentarischen Opposition in Westdeutschland und Westberlin verantwortlich«, kommentiert Richter und schlussfolgert: »Kurras ist damals von der Springer-Presse, allen voran von der Bild-Zeitung, verteidigt worden. War also auch Axel C. Springer ein Stasi-Agent? Ist der Springer-Verlag eine SED-Einrichtung, dessen Vermögen sofort von der Treuhand übernommen und verschleudert werden muss?«
»Die Birthler-Behörde liefert pünktlich zu passenden Jahrestagen immer neue Märchen und lenkt damit wunderbar von den schmutzigen Flecken auf der weißen Weste dieser BRD ab«, kritisiert Richter und erinnert an den bei einer Friedensdemonstration in Essen 1952 von der Polizei erschossenen Phillipp Müller, an den 1985 in Frankfurt/M. von einem Wasserwerfer der Polizei überrollten und getöteten Günther Sare und andere Opfer der Polizeigewalt. »Keiner der Täter wurde je verurteilt«, kritisiert Richter.
Die Birthler-Behörde sollte endlich geschlossen werden, statt mit Märchen aus der Vergangenheit weiter Steuergelder zu verbraten, die für die Zukunft -- zum Beispiel für Bildung und Ausbildung -- dringend gebraucht werden, so die Berliner Kommunistin abschließend.
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Kommentare
Aus dem ARD-Text:
„„Stasi auf dem Schulhof" ist eine Dokumentation über Missbrauch, über beschädigte Seelen, in denen das Gift der Staatssicherhei t bis heute fortwirkt. Tausende Betroffene leben heute in Deutschland, kaum einer von ihnen traut sich darüber zu sprechen. Zu groß ist die Angst, stigmatisiert zu werden.“
http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=2401B1D04CC541CD99B8E9FA2FAF9530
zitiere Fiete_Jansen:
Ich habe nicht den Faschismus mit dem DDR-Sozialismus verglichen oder gleichgesetzt. Sie sollten schon genau lesen, was ich schreibe, bevor Sie Ihre Kommentare verfassen. Und wenn Sie mit dem verstehenden Lesen Schwierigkeiten haben, dann sollten Sie „sich wirklich mal gründlichst untersuchen lassen“.
zitiere Fiete_Jansen:
Na dann sollten Sie ja auch für eine Aufarbeitung des Stasi-Unrechts durch die Stasi-Unterlagenbehör de und die Stasi-Gedenkstätte sein, damit sich das Stasi-Unrecht nie mehr wiederholt.
Übrigens war das keine „Diktatur der Arbeiterklasse“ sondern eine Diktatur von zynischen senilen und aroganten Parteibonzen. Die „Arbeiterklasse “ waren die Unterdrückten.
zitiere Fiete_Jansen:
Auf welchem Weg wollen Sie denn Ihre Gesellschaftsor dnung erreichen? Auf demokratischem Wege durch freie Wahlen?
Und wie sieht Ihre Gesellschaftsor dnung aus? Ist sie – im Gegensatz zur DDR – demokratisch mit freien Wahlen, Meinungs- und Pressefreiheit und Freizügigkeit? Oder streben Sie eine Diktatur an?
zitiere Fiete_Jansen:
Also ich lebe und träume nicht. Und Sie träumen von irgendeiner skurrilen Diktatur.
Und wo haben Sie das denn her, dass ich Ihnen die sozialen Marktwirtschaft als "demokratischen Sozialismus" verkaufen wolle. Da ist wohl die Fantasie mit Ihnen durchgegangen.
zitiere Fiete_Jansen:
Na dann gehen Sie mal auf die Straße. Da werden Sie keinen Klassenkampf finden. Und wenn Sie dann die Leute auf der Straße nach dem „Klassenkampf“ fragen, werden Sie verständnislose Reaktionen ernten. Da gibt es keinen „Klassenkampf“. Es gibt alle möglichen Auseinandersetz ungen, Demos, Streiks usw. aber nicht Ihren geliebten „Klassenkampf“.
zitiere Fiete_Jansen:
Die Demokratie hat sich aber – anscheinend von Ihnen unbemerkt – bereits durchgesetzt. Jedenfalls steht fest, dass die Demokratie – bei allen Schwächen, die sie hat – die beste Gesellschaftsor dnung ist, die es bislang gab, auch wenn sie nicht perfekt ist und wir von der Lösung aller Probleme noch sehr weit entfernt sind. Aber Monarchie, Diktatur, Feudalismus etc. haben ausgedient.
Für unbescholtene DDR-Bürger war dagegen die Flucht über die „grüne Grenze“ zumeist die einzige Möglichkeit, das Menschenrecht zu verwirklichen, jedes – auch sein eigenes – Land jederzeit verlassen zu können. Und dagegen wurde der Schießbefehl eingesetzt. Grenzverletzung en von westlicher Seite gab es dagegen kaum. Aufgabe des DDR-Grenzregimes war es, Ausreisen generell zu verhindern, weil die Partei- und Staatsführung das Volk – von dem es nie gewählt worden war – als sein Eigentum und die DDR-Bürger als seine Leibeigenen betrachtete. Es war eine moderne Form des Feudalismus.
Sie müssen die Grenzregelungen schon im Kontext sehen und dann werden auch Sie verstehen, warum sich das DDR-Volk gefreut hat, als diese mörderische Mauer fiel. Wenn Sie keine Unterschiede zwischen der Reisefreiheit für DDR- und BRD-Bürger erkennen, dann müssen Sie schon sehr blind sein.
zitiere Fiete_Jansen:
Ha, ha, der Witz ist gut, muß ich mir merken.
zitiere Fiete_Jansen:
Also wenn die DKP – so wie viele Kommentatoren hier – auch die Abschaffung der Demokratie und die Errichtung einer Diktatur anstrebt, dann dürfte das sehr wohl verfassungsfein dlich sein. Und die Sympathie der DKP und ihrer Anhänger für unterdrückerisc he Diktaturen lässt auch Schlimmes befürchten.
zitiere Fiete_Jansen:
Na dann schauen Sie doch einfach mal in wikipedia unter „Schießbefehl“ nach, bevor Sie hier solchen Unsinn behaupten.
zitiere Fiete_Jansen:
Unsinn! An der innerdeutschen Grenze gab es seitens der BRD überhaupt keine Grenzer und es wurde auch seitens der BRD auf Keinen geschossen, der die Grenze von der BRD zur DDR übertreten wollte. Oder wollen Sie etwa das Gegenteil behaupten???
Außerdem hatte jeder BRD-Bürger die Möglichkeit, die BRD jederzeit über alle Grenzübergänge in jede Richtung zu verlassen.
Die DDR-Bürger hatten dagegen – bis auf wenige Ausnahmen – nicht die Möglichkeit, die DDR in jede Richtung zu verlassen. Bekannte von mir durften die DDR in keine Richtung verlassen – auch nicht in östliche Richtung.
In der DDR brauchte man ein AUSREISE-Visum. Solch eine Schikane wäre in der BRD undenkbar.
Da jeder BRD-Bürger über jede Grenze ausreisen durfte, musste auch keiner über die „grüne Grenze“ flüchten – außer vielleicht gesuchte Straftäter. Aufgabe der BRD-Grenzer war es also höchstens dafür zu sorgen, dass die Bürger die Grenzübergänge benutzen und dabei Straftäter festzunehmen, aber nicht Ausreisen zu verhindern.
zitiere Sepp Aigner:
Ich habe zwar noch nie die BILD-Zeitung gelesen. Aber nach dem, was ich so an Schlagzeilen am Kiosk lesen kann, müssen doch die Kommentare von Red Fox („Super-Demokraten“, „Horror-Show“, „Hubertus der Knabe“ „der mit der eingebrannten Leidensmiene“), Fritz, Fiete_Jansen
(„Klassenkampf“ , „der sollte sich wirklich mal gründlichst untersuchen lassen“) und Ihnen vom Niveau her viel besser zu dieser Zeitung passen.
Also, liebe Sepp Aigner (#7), wenn Sie keinen sachlichen Beitrag leisten können, dann sollten Sie besser schweigen, als dümmliche Bemerkungen abzugeben.
Oder mit Ihren Worten:
Schicken sie Ihre Kommentare doch einfach an BLÖD. Da passen sie hin.
Wer hier träumt steht doch fest. Sie und ihr Traum einer sozialen Marktwirtschaft die sie uns als "demokratischen Sozialismus" verkaufen wollen.
Der Klassenkampf ist real. Nur wer ihn gewinnt ist die Frage.
Ebenso steht noch nicht fest, welche Diktatur sprich Herrschaft sich durchsetzen wird.
zitiere Immanuel:
Und wer wie sie jetzt schon wieder den deutschen Faschismus mit dem Sozialismus vergleicht, der sollte sich wirklich mal gründlichst untersuchen lassen.
Und wer behauptet denn, dass ich die Diktatur der Arbeiterklasse, so wie sie war zurückhaben will? Oder die DDR wie sie war? Ich strebe und kämpfe mit meinen Genossinnen und Genossen für eine sozialistische BRD in einem sozialistischen Europa. Das später in einer sozialistische Welt aufgeht! Damit es eines Tages den Kommunismus, die klassenlose Gesellschaft geben kann!
zu 6.
Ich würde dennoch gerne einmal den "Schiessbefehl" sehen. Ist aber noch nie belegt worden. Das was die DDR hatte waren Bestimmungen zum Schusswaffengeb rauch an der Staatsgrenze. Die sich komischerweise in fast nichts von denen unterscheiden, die auch die BRD hat.
zitiere Immanuel:
Wer hier der Spinner ist, muss sich erst noch herausstellen. DKP Mitglieder eher weniger.
Allerdings die Geheimdienste der BRD und eben auch die Herrschaften der oG Behörde interessieren sich für die DKP. Die wie schon mehrfach geschrieben zu den wenigen verfassungstreu en Parteien meines Landes zählen.