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UZ-Pressefest: Freidenker kritisieren Ausladung der »Bandbreite« | Drucken |  E-Mail
Kultur
Dienstag, den 21. Juni 2011 um 14:20 Uhr

Deutscher Freidenker-VerbandDie DKP hat das Konzert der Hip-Hop-Band »Die Bandbreite« beim Pressefest ihrer Wochenzeitung UZ am kommenden Wochenende in Dortmund abgesagt. Dazu erklärt Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes (DFV): »Die DKP begründet die Entscheidung damit, dass von den „sogenannten ‚Antideutschen‘ massiver Druck auf die Veranstalter ausgeübt (wurde), diese Gruppe wieder auszuladen“. Sie macht sich die Verleumdungen aus dieser Ecke nicht zu Eigen, sondern bezeichnet sie als „üble Kampagne“.

Trotzdem: Erst einladen, dann dem Druck der zionistischen Radaubrüder nachgeben, das ist ein fatales Signal. Das könnte von anderen rechten Gruppen und Faschisten geradezu als Einladung verstanden werden, mit Ankündigung von Randale Druck auf Veranstalter auszuüben, wer auftreten darf und wer nicht. Das Problem ist nicht nur eines der DKP, sondern aller Linken, wie die DKP auch immer betont hat: ihr Fest sei das Fest aller Linken.

Ein fatales Signal ist die Ausladung auch wegen der frappierende zeitlichen Nähe zum jüngsten Maulkorbbeschluss der Bundestagsfraktion der Partei Die Linke, mit dem Solidarität mit Palästina auf Geheiß der falschen Israelfreunde unter Antisemitismusverdacht gestellt wurde.

Hinter beiden Zensurkampagnen stehen die gleichen Kräfte, die das Ziel haben, den Antiimperialismus zu liquidieren und den Widerstand gegen imperialistische Kriege mundtod zu machen. Deshalb darf man den proimperialistischen Kriegstreibern nicht nachgeben, keinen Fußbreit.«


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Kommentare 

 
-6 #6 2011-06-28 18:03
Soso,die "Freidenker" (wovon denken die sich denn eigentlich frei,von irren Religiösen wie den Islamisten oder was ? Wäre ja mal 'ne Maßnahme,wenn Mensch sich schon mal als "Freidenker" bezeichnet) meinen eine Lanze für diese Hirnis namens Bandbreite brechen zu müßen.Verschwörungsth eorien sind so wunderbar simpel.......die bösen Mächte im Hintergrund.Die DKP hat gut daran getan,wenigsten s auf Kritik an diesen Möchtegernrevol uzzern zu reagieren.Übrigens sollten sich diese Schreiberlinge mit dem erhobenen Zeigefinger......wir haben die revolutionäre Tugend für uns gepachtet einwenig zurücknehmen.Ich orte mich ganz klar zu den Antideutschen.Aber das auch nur weil ich als überzeugter Kommunist mal einwenig nachdenke,was diese Antiimpis ja wohl nicht mehr brauchen !
Mit revolutionärem Gruß
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+3 #5 2011-06-26 21:11
Ich kann weder mit Antideutschen noch mit Bandbreite etwas anfangen. Allerdings - die Kritik ist berechtigt.
Wojna kann sich toll wie "Brandstifter" (Zitat DER SPIEGEL) Kai Diekmann rausreden - auf eigene Fehler angesprochen, wird immer toll auf andere verwiesen aber sich nie inhaltlich geäußert.
Ich glaube ihm schon, dass er sich ernsthaft und auch mit dem Herzen links sieht. Was ich ihm nach der heutigen Darbietung noch mehr glaube - wie unheimlich naiv er ist.
"Kein Sex mit Nazis" ist vom Niveau her "Ich bin im Ort das größte Schwein - ich lass mich mit Juden ein" - und wer links und Weltgeschichte etwas verstanden hat weiss, dass Faschismus eben nicht per Genozid (Ausrottung von "Nazigenen" ) bekämpft wird, da Faschismus nicht erblich ist, sondern kapital-imperal gemacht ist.
Und Einlochen - na klar. Ist überhaupt nicht sexistisch - aber vollkommen frauenfeindlich .
Die Band ist links - aber leider selten traurig naiv und niveaulos, oder ist eine homosexuelle Liason zwischen Adolf und Rudolf wirklich auch nur ansatzweise witzig, wichtig oder weltbewegend?
Künsterlische Niveaulosigkeit , die sich hinter künstlerischer Freiheit versteckt.
Nur weil MakArsch sich hinter gleicher künstlerischer Freiheit mit ähnlichem Erklärungsnotst and zu seiner ebensolchen Niveaulosigkeit versteckt, taugt er aber nicht als Zeuge, Die Bandbreite wäre rechts.
Also Wojna - werde endlich erwachsen und zeige Verantwortung für Deine schlechten Texte und gestehe auch einfach mal Fehler ein!
Du hast Talent und könntest mehr - so viel mehr als diese billige Provokation.
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-6 #4 2011-06-25 23:50
Wie niedlich,da knickt eine Partei,wie DKP vor irgentwelche Antideutschen die weder Antimperalistis ch noch Links sind,ein und läd die Bandbreite wieder aus. Ich kann an die Lieder von der Brandbreite weder Antisemitisches noch sexistisches ebenso rassistisches, nationalistisch es oder gar homophop heraus hören.Es ist überhaupt Mode geworden, das jeder Linke der die reaktionäre Politik Israel kritisiert als Antisemit beschimpft wird Ich erinnere noch wie BAK Shalom den Jüdischen Historiker Norman Finkelstein bei der RLS ausgeladen wurde
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-2 #3 2011-06-25 14:28
Don't feed the trolls! Und speziell nicht die antideutschen trolle... muhaha... :D
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-5 #2 2011-06-23 23:54
@Krabbe: Kennst du sie? Hast du dich schon mal mit denen Unterhalten?
Das sind einfach nur Anschuldigungen die du sofort zurück nehmen würdest wenn du dich mal ernsthaft mit ihnen unterhalten hättest...

Schade eigentlich und völlig haltlos ...
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+8 #1 2011-06-23 23:31
DieBandbreite ist reaktionär, genauer:
sexistisch, antisemitisch, rassistisch, nationalistisch und homophob.

und ganz bestimmt ist sie nicht links!

Und ich, als Antiimperalist, möchte, dass auch weiterhin der antiimperilisti sche Kampf der Kampf für eine frei Gesellschaft ist. und da arbeite ich bestimmt nicht mit Faschisten zusammen, wie dei bandbreite es tut!

Zitat Wojna, Sänger der Bandbreite, 10.6.11:
„Ich möch­te ei­gent­lich noch­mal zur Ein­heit auf­ru­fen. Ich möch­te dazu auf­ru­fen, diese gan­zen Vor­ur­tei­le der Lin­ken, gegen die Wahr­heits­be­w e­gung, bei­sei­te zu schie­ben. (…) Wir müs­sen zu­sam­men­ar­b ei­ten, das ist wich­tig. (…) Was hin­ter­her dabei raus­kommt, was für ein ge­sell­schaft­ li­ches Sys­tem, ist egal“
(!!!!)
Sagt mal, liebe Freidenker, liebe DKPler, die anscheinend in der falschen Partei sind, und eherzu irgendwelchen rechtsesoterisc hen Grüppchen wechseln sollten.
Merkt ihr ncoh was???

PS:
Der letzte Rapper, 'Makss Damage, der von Antideutschen heftig kritisiert wurde ob seiner reaktionären Einstellungen, und der eben deswegen, da er von Antideutschen kritisiert wurde, von der 'anderen Seite' verteidigt wurde, hat Anfang Januar seine Wchsel zu den Faschisten bekanntgegeben. Er macht jetzt bei den Autonomen Nationalisten mit. Also keine falsch verstandenen Solidarität!
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