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Bildungsgipfel gescheitert – SchülerInnen, Studierende und Azubis werden weiter auf die Straße gehen |
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Schule & Uni
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Dienstag, den 18. Mai 2010 um 10:36 Uhr |
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Nach Ansicht von Studierenden und SchülerInnen ist der Bologna-Kongress des Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und der Kultusministerkonferenz (KMK) gescheitert. »Die politisch Verantwortlichen haben weder ein Konzept zur Lösung der Bildungsmisere, noch verbindliche Absichtserklärungen vorgelegt. Es gab also nichts zu verhandeln, das die Protestierenden ernst nehmen könnten und ihre Forderungen erfüllen würde«, schreibt deshalb zum Beispiel das Bildungsstreikbündnis Aachen in einer Erklärung. Das aus SchülerInnen, Azubis und StudentInnen bestehende Bündnis will seine Aktionen deshalb mit »kreativem Protest« in der Woche um den 9. Juni 2010 fortsetzen.
Aktive des bundesweiten Bildungsstreiks hatten die am Montag in Berlin stattgefundene Konferenz frühzeitig verlassen. Sie verbanden diesen demonstrativen Schritt mit einer grundlegenden Kritik. Der Bologna-Kongress sei schon in der Planung gescheitert, die anwesenden Studierenden seien in entscheidenden Fragen der Organisation übergangen worden. Zahlreiche bildungspolitische Themen im Allgemeinen, die Schulpolitik im Besonderen wurden im Vorfeld durch die Politik aus dem Programm der Konferenz gestrichen. Nach den massiven Protesten zum Ende des letzten Jahres, aufgrund der immer stärker zu Tage tretenden Missstände im gesamten Bildungsbereich, waren immer auch konkrete Forderungen an die zuständigen Stellen adressiert worden, wie beispielsweise die Forderung nach der Ausfinanzierung aller Hochschulen sowie natürlich auch aller weiteren Bildungseinrichtungen. »Heute hat sich einmal mehr die mangelnde Bereitschaft der Verantwortlichen, sich die grundsätzlichen Fehler von Bologna einzugestehen und aktiv an ihrer Beseitigung mitzuarbeiten, gezeigt. Das wirft ein schlechtes Licht auf Frau Schavan und die VertreterInnen der Länder«, kritisieren deshalb die Aachener Aktivisten.
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