| 30.000 bei ver.di-Kundgebung in Köln | | Drucken | |
| Wirtschaft & Gewerkschaft |
| Montag, den 15. Juni 2009 um 20:04 Uhr |
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Rund 30.000 Erzieherinnen, Sozialarbeiter und Sozialpädagogen aus dem gesamten Bundesgebiet sind am Montag dem Aufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) zu einer Kundgebung nach Köln gefolgt und haben dort eindrucksvoll ihre Forderungen nach einer Aufwertung ihres Berufes deutlich gemacht.
Weitere tausende Beschäftigte streikten vor Ort unter anderem in den Bundesländern Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Bremen. Damit hat die Streikwelle heute vor der neuen Verhandlungsrunde in Fulda ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. ver.di-Chef Frank Bsirske betonte, in dieser Woche werde ernsthaft nach einer Lösung gesucht. Die Streikenden hätten deutlich gemacht, wie wichtig ihre Forderungen seien und großes Verständnis in der Öffentlichkeit erzielt. Wenn es zu keiner Einigung komme, müsse der Streik fortgesetzt werden. In diesem Fall würden die Eltern noch intensiver in die Streikplanungen einbezogen werden. Die Gewerkschaft ver.di erhielt bei der Kundgebung in Köln starke Unterstützung aus der Bundespolitik: Ursula von der Leyen, Franz Müntefering, Renate Künast und Gregor Gysi machten in ihren Reden ebenfalls deutlich, dass eine Aufwertung der Berufe im Sozial- und Erziehungsdienst dringend notwendig sei. Die Tarifverhandlungen werden heute Abend in Fulda bis zum Mittwoch fortgesetzt. Ab Mittwochabend werden sie in Berlin weitergeführt. Neuere Artikel:
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