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Venezuela: Orinoco-Delta
Dokumentationen

Teil 1

Bei Tucupita erreichen wir das riesige Delta des Orinoco. Hier glaubt man, am Ende der Welt zu sein. Jenseits des Ortes entfaltet sich nur noch ein Labyrinth von Flussläufen, die sich in vielen Windungen ihren Weg zum Atlantik bahnen. Städte gibt es im Delta nicht. Lediglich auf dem Wasser erreichbar sind einige vorgeschobene Missionsstationen und die traditionellen Pfahlbauten der Warao-Indianer. Ziel der Bootstour ist das Tigre-Camp, das als Basisstation für die Orinoco-Exkursionen dienen soll.

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Teil 2

Die Landflächen des Orinoco- Deltas sind mit dichtem Dschungel bewachsen. Mit Gummistiefeln ausgestattet, wagen wir einen Fußmarsch durch das sumpfige Gebiet. Es ist feucht heiß und die Regenbekleidung lässt uns schwitzen. Wir tragen sie aber wegen der lästigen Insekten. Ein Warao- Indianer begleitet uns, denn ohne seine Hilfe wäre das Unternehmen gefährlich. Nur ortskundige Indianer sind in der Lage, aus dem Irrgarten der vielen kleinen Flussläufe wieder herauszufinden.

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Teil 3

Das tropisch feuchte Klima lässt im Orinoco-Delta eine üppige Vegetation gedeihen und eine reiche Tierwelt findet beste Lebensbedingungen vor. Oft muss Janes unseren Weg von den überwuchernden Pflanzen befreien. Diese Vegetationszonen werden oft als grüne Hölle bezeichnet. Die Beschreibungen in Reiseberichten über die Unwägbarkeiten im Dschungel bestätigen sich während unseres Fußmarsches. Allein gelassen, könnten wir hier wahrscheinlich nicht überleben.

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Teil 4

Das weit verzweigte Mündungsgebiet des Orinoco bildet ein riesiges Labyrinth von Flüssen, an dessen Ufern die Warao-Indianer wohnen. Eine Siedlung am Ufer erweckt unsere Aufmerksamkeit und alle Exkursionsteilnehmer möchten mit den Bewohnern Kontakt aufnehmen. Schon von weitem wird unser Boot gesichtet. Sofort beginnt im Dorf ein hektisches Treiben. Der Dorfhäuptling erteilt uns die Erlaubnis, an Land zu kommen. Zahlreiche Dorfbewohner versammeln sich am Landesteg und begrüßen uns mit neugierigen Blicken. Die Kinder wissen, dass fremde Besucher oft Süßigkeiten mitbringen. Beim Verteilen der Bonbons bildet sich sofort eine lange Schlange.

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Teil 5

Während der Exkursion durch das Orinoco-Delta gehen wir auf die Suche nach den sagenumwobenen Piranhas. Der Ruf der Piranhas, im Blutrausch ihre Beute bis zum Skelett abzunagen, ist nur teilweise berechtigt. Nur bei Entzug ihrer Nahrungsgrundlage zeigt sich die Aggressivität der kleinen Monster. Wir hoffen, die fresslustigen Ungeheuer mit selbst angefertigten Angelruten und Fleischködern zu fangen. Piranhas werden durch Bewegungen des Wassers und vor allem durch die Wahrnehmung von Blut angezogen. Während der Exkursion durch das Orinoco-Delta gehen wir auf die Suche nach den sagenumwobenen Piranhas. Der Ruf der Piranhas, im Blutrausch ihre Beute bis zum Skelett abzunagen, ist nur teilweise berechtigt. Nur bei Entzug ihrer Nahrungsgrundlage zeigt sich die Aggressivität der kleinen Monster. Wir hoffen, die fresslustigen Ungeheuer mit selbst angefertigten Angelruten und Fleischködern zu fangen. Piranhas werden durch Bewegungen des Wassers und vor allem durch die Wahrnehmung von Blut angezogen.

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Teil 6

Seit Generationen leben die Warao an den Flussläufen des Deltas, eine Umwelt, die sie geformt und geprägt hat. Wegen des sumpfigen Untergrunds bestehen ihre kleinen Dörfer zumeist aus halboffenen hölzernen Pfahlbauten. Auf den ersten Blick erscheint das Leben im Einklang mit der Natur die Warao- Indianer zufrieden und glücklich zu machen. Das Wohnen in offenen Pfahlbauten ohne jeglichen Luxus und das Schlafen in Hängematten wäre für uns auf Dauer aber nicht vorstellbar.

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