| Verdächtige der Anschläge verweigern Nahrungsaufnahme | | Drucken | |
| Irland |
| Montag, den 23. März 2009 um 21:30 Uhr |
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Wie die nordirische Partei Republican Sinn Féin in der vergangenen Woche mitteilte, verweigern zwei der Republikaner, die im Zusammenhang mit den Anschlägen vor zwei Wochen in Antrim und Armagh verhaftet wurde, seit ihrer Festnahme die Nahrungsaufnahme. Einer der Gefangenen wurde am 22. März aufgrund seines schlechten Gesundheitszustands in ein Krankenhaus überstellt. Der Mann aus Lurgan klagt über schwere Rückenprobleme und hat hohes Fieber. Sein eigener Arzt wird ihm jedoch seit der Festnahme verweigert.
Ein Verwandter betonte: »Er ist völlig unschuldig. Genauso wie viele andere der Verhafteten war er einfach zu falschen Zeit am falschen Ort.« Familienmitgliedern wird der Zutritt zu den Gefängnissen verweigert. Der einzige Kontakt der Gefangenen zur Außenwelt sind ihre Anwälte. Seit dem 10. März werden ein Mann und ein 17-jähriger Jugendlicher ohne Anklage festgehalten. Menschenrechtsorganisationen erinnern daran, dass dies die längste Zeit ohne Anklage in Irland seit den Internierungen Anfang der 1970er Jahre ist. Mike Ritchie von der irischen NGO »Committee on the Administration of Justice« sagte, die Menschenrechtssituation der Gefangenen sei »bedenklich«: »Wenn jemand ohne Anklage so lange festgehalten wird, heißt es, dass man nichts gegen einen hat, sondern ihm etwas anhängen will.« Vor allem im Umgang mit dem minderjährigen Gefangenen sei die Einhaltung der Menschenrechte in Gefahr. Aufgrund der Befragungsmethoden und der Zustände im Gefängnis erklärte die Familie des prominenten Republikaners Colin Duffy, er hätte mittlerweile als dritter Gefangener begonnen, die Nahrungsaufnahme zu verweigern. Neuere Artikel:
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