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Ein neues Irland anstatt IWF/EU-Diktatur |
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Irland
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Samstag, den 20. November 2010 um 20:21 Uhr |
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Die Ankunft von Vertretern des Internationalen Währungsfonds und der EU in den südlichen 26 Grafschaften Irlands sei ein schlechtes Zeichen für die kapitalistische Politik von Fianna Fáil und ein klarer Beweis für den kläglichen Zustand des Staates insgesamt, betont Fergal Moore, der Vizechef der republikanischen Partei Sinn Féin Poblachtach. "IWF und EU werden alles daran setzen eine kapitalistische Diktatur ohne jegliche pseudo-demokratische Fassade im süd-irischen Freistaat zu errichten. Massive Einsparungen im öffentlichen Sektor und Privatisierung staatlichen Eigentums sind zu erwarten", so Moore.
Die Lösung für die derzeitige wirtschaftliche Lage sei die Errichtung "eines neuen Irlands auf demokratisch-sozialistischen Prinzipien", in dem alle Banken und Finanzinstitutionen unter gesellschaftlicher Kontrolle stehen müssten. Anstatt einen mehrere Milliarden Euro umfassenden Kredit zu gewähren, sollte England den Rückzug aus den besetzten Gebieten Irlands erklären, und so der Bevölkerung die Möglichkeit geben, dieses neue Irland zu aufzubauen.
Das politische Programm von Sinn Féin Poblachtach Éire Nua – Ein neues Irland – zeige einen derartigen Weg hin zu einer demokratisch-sozialistischen, föderalen, gesamt-irischen Republik mit maximaler Dezentralisierung der Macht, um den Menschen auf regionaler und lokaler Ebene die Entscheidungsfindung zu ermöglichen. "Nur wenn das System der Vetternwirtschaft, politischer Zuhälterei und Wucherei der politischen Elite zerstört wird, kann daraus ein Irland erschaffen werden, das alle Kinder der Nation gleich behandelt", so Moore. "Nur eine demokratisch-sozialistische Lösung kann die Probleme des Kapitalismus lösen", unterstrich der Vizepräsident von Sinn Féin Poblachtach
Quelle: Republican Sinn Féin International Relations Bureau / RedGlobe
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