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Trotz internationaler Proteste: Wieder Nazitreffen in Estland |
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Estland
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Freitag, den 30. Juli 2010 um 21:00 Uhr |
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Mit Empörung und Enttäuschung hat die Internationale Föderation der Widerstandskämpfer (FIR) – Bund der Antifaschisten auf das Verhalten der estnischen Regierung reagiert, trotz internationaler Proteste auch in diesem Jahr das am Wochenende geplante Treffen von ehemaligen Angehörigen der 20. estnischen SS-Division in Sinimäe zu genehmigen. Die FIR und die Veteranenverbände, Europaabgeordnete sowie Demokraten aus vielen Ländern haben auf vielen Wegen der estnischen Regierung in den vergangenen Jahren deutlich gemacht, dass die Genehmigung solcher Aufmärsche faktisch eine Rehabilitierung der SS-Verbrechen darstellt, die von der internationalen Völkergemeinschaft nicht hingenommen werden kann. Doch völlig unbeeindruckt von solchen Protesten hatte der estnische Präsident Toomas Hendrik Ilves Anfang Mai diesen Jahres selber die Veteranen der SS-Verbände als »Kämpfer für die Freiheit Estlands« gewürdigt.
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Provokation: Estlands Präsident gedenkt vor Reise nach Moskau SS-Söldnern |
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Estland
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Samstag, den 08. Mai 2010 um 22:42 Uhr |
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Estlands Präsident Toomas Hendrik Ilves hat am Samstag vor seiner Abreise zur Siegesfeier nach Moskau der im Zweiten Weltkrieg getöteten estnischen Soldaten gedacht, darunter der Angehörigen einer Nazi-SS-Division. Der Staatschef sprach auf einer Kundgebung, die vom Bund der Kämpfer um die Befreiung Estlands veranstaltet wurde. Zu dieser Organisation gehören Soldaten des Zweiten Weltkrieges, die auf der Seite des faschistischen Deutschland gekämpft haben. Größtenteils sind das Veteranen der 20. estnischen Division der Waffen-SS.
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Estland macht Grenzen für Antifaschisten dicht |
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Estland
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Montag, den 27. April 2009 um 23:34 Uhr |
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Medienberichten zufolge ist gestern im Hafen von Tallinn, der Hauptstadt Estlands, der Historiker und Rechtssoziologe Johan Bäckman, der auch Vorsitzender des Antifaschistischen Komitees Finnlands ist, vom Grenzschutz an der Einreise gehindert und festgehalten worden, als er an einer Konferenz in der baltischen Republik teilnehmen wollte. Wie die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti unter Berufung auf das Antifaschistische Komitee Estlands (AKE) berichtet, wurde Bäckman in einem Polizeirevier festgehalten. »Man hat ihm nicht einmal erlaubt, bei der finnischen Botschaft anzurufen«, sagte AKE-Sprecher Andrej Sarenkow.
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