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Erklärung des Kuratoriums der Stiftung ethecon: Vertreibung der Roma stoppen |
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Europa
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Sonntag, den 20. März 2011 um 20:09 Uhr |
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ethecon - Stiftung Ethik & Ökonomie hat bei ihrer Kuratoriumssitzung am Samstag, 19. März 2011, das sofortige Ende der anhaltenden Diskriminierung und Vertreibung der Roma in Europa gefordert. Von den schätzungsweise zehn Millionen europäischen Roma leben etwa drei Millionen in Bulgarien und Rumänien. Beide Staaten sind seit 2007 Mitglied der Europäischen Union. Somit haben die dortigen Roma das Recht, sich auch in anderen EU-Ländern anzusiedeln. Dennoch werden sie ausgegrenzt und abgeschoben.
»Dieser Rassismus muss umgehend beendet werden«, fordert Elke von der Beeck, Kuratoriumsvorsitzende von ethecon. Die Vertreibung und Deportation von Roma habe in Europa eine schlimme Tradition. »Aus den Fehlern der Vergangenheit muss endlich gelernt werden«, fügt sie hinzu. Der Umgang verschiedener EU-Staaten mit den Roma und die Abschiebepraxis dieser Länder seien inakzeptabel.
ethecon tritt ein für die grundlegenden ethisch-menschlichen Prinzipien und wendet sich gegen Diskriminierung und ethnische Verfolgung. Die Stiftung fordert, das Primat des Profits und der kapitalistischen Verwertungslogik durch das Prinzip der Solidarität und Völkerfreundschaft abzulösen.
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