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BBU sammelt Einsprüche gegen neue AKW-Pläne in den Niederlanden |
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Niederlande
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Mittwoch, den 20. Oktober 2010 um 17:39 Uhr |
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Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) e. V. mit Sitz in Bonn erhebt gegen den geplanten Bau eines weiteren Atomkraftwerks in den Niederlanden schwere Bedenken. Am Standort des alten AKW Borssele in der Provinz Zeeland, das noch in Betrieb ist, will die Energy Resources Holding (ERH) jetzt das AKW Borssele 3 errichten. Bereits 2009 hatte der Energiekonzern den Bau des AKW Borssele 2 beantragt. In Borssele ist das einzige kommerziell genutzte Atomkraftwerk der Niederlande in Betrieb. Derzeit können bis zum 19. November Einsprüche gegen das AKW Borssele 3 beim Umweltministerium in Den Haag eingereicht werden. Der BBU hat einen Sammeleinspruch erstellt, der im Internet unter www.bbu-online.de zu finden ist und dort ausgedruckt werden kann. 2009 hatte der BBU auch zahlreiche Einsprüche gegen den Bau des AKW Borssele 2 in Den Haag eingereicht.
Udo Buchholz vom BBU-Vorstand betont: »Radioaktivität kennt keine Grenzen. Bei einem Störfall mit entsprechenden Freisetzungen wäre auch die Bevölkerung in der Bundesrepublik betroffen. Und in den Niederlanden gibt es das gleiche Problem wie in der Bundesrepublik: Es gibt kein sicheres Endlager für Atommüll. Darum muss auch die Atommüllproduktion in den Niederlanden gestoppt werden.«
Der Sammeleinspruch des BBU gegen Borssele 3 kann auch telefonisch unter 0228-214032 in der BBU-Geschäftsstelle angefordert werden. Der BBU steht ausserdem im engen Kontakt mit niederländischen Anti-Atomkraft-Initiativen und ist auch Mitglied im Komitee „Borssele II, Nee!“. Weitere (niederländische) Informationen zum geplanten AKW Borssele 3 gibt es im Internet unter www.laka.org. Deutschsprachige Informationen zum Genehmigungsverfahren gibt es im Internet unter www.bbu-online.de/presseerklaerungen/prmitteilungen/PR%202010/12.10.10.htm.
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