| Rechte Gewinne in Wien – KPÖ baut Bezirksmandate aus | | Drucken | |
| Österreich |
| Montag, den 11. Oktober 2010 um 13:32 Uhr |
|
Ein herbes Ergebnis brachte die Wiener Gemeinde- und Bezirksratswahl am gestrigen 10. Oktober bei nur mehr 56 Prozent Wahlbeteiligung. Die SPÖ verliert mit 44,29 Prozent die Absolute Mehrheit (- 4,8). Stimmenverluste müssen ebenso die Grünen (- 2,42) und die ÖVP (- 5,52) hinnehmen. Einzig die FPÖ (+ 12,15) geht als Gewinner aus diesem Wahlgang und ist somit zweitstärkste Partei in Wien. Didi Zach, Spitzenkandidat der KPÖ in Wien, in einer ersten Reaktion am Wahlabend: »27 Prozent schmerzen mich, denn bekanntlich haben mehr als 2.000 Mitglieder der KPÖ ihren Kampf gegen den Rassismus der Nazis mit ihrem Leben bezahlt, damit sich der Wahnsinn 'Nie wieder' wiederholen möge. 27 Prozent sind ganz sicher um 27 Prozent zu viel, obwohl sicherlich nicht allen FP-WählerInnen bewusst ist, welche menschenverachtende Ideologie sie da unterstützen.«
Neuere Artikel:
Ältere Artikel:
|






