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DKP queer: Trauer um Kaczynski? | Drucken |  E-Mail
Polen
Dienstag, den 13. April 2010 um 08:46 Uhr

DKP-queerWir dokumentieren nachstehend eine Stellungnahme von DKP-queer, der Kommission des Parteivorstands der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) zu sexualemanzipatorischen Fragen und Lebensweisen, über den Tod des polnischen Präsidenten Lech Kaczynski und zahlreicher weiterer Menschen.

Der Flugzeugabsturz, bei dem der homophobe Präsident Polens, Lech Kaczynski, sowie zahlreiche weitere hochrangige Repräsentanten von Staat, Regierung und Militär ums Leben gekommen sind, hat Polen in tiefer Trauer gestürzt. So zeigen es die Massenmedien zumindest. Weitere Medien melden dass es - wie immer - heisst, »über Tote nichts Schlechtes!« Das gilt allem Anschein nach aber nur gegenüber solchen Personen, die eine Masse Dreck am Stecken haben, sonst aber dem Kapital zu diensten sind.

 
Flugzeugabsturz stürzt Polen in politische Krise | Drucken |  E-Mail
Polen
Samstag, den 10. April 2010 um 21:32 Uhr

Das polnische Fernsehen zeigt Bilder von der AbsturzstelleDurch den Flugzeugabsturz, bei dem der polnische Präsident Lech Kaczynski sowie zahlreiche weitere hochrangige Repräsentanten von Staat, Regierung und Militär ums Leben gekommen sind, ist Polen in eine schwere politische Krise gestürzt worden. Premierminister Donald Tusk berief die Regierung zu einer Sondersitzung ein. Ein Machtvakuum ist indes nicht zu erwarten. Laut der polnischen Verfassung übernimmt Parlamentspräsident Bronislaw Komorowski die Funktion als Interiumsstaatschef.

Komorowski hat nun 14 Tage Zeit, das Datum für Neuwahlen festzulegen. Diese müssen »an einem arbeitsfreien Tag innerhalb von 60 Tagen ab dem Datum der Ankündigung der Wahlen« stattfinden.

 
Streikende Bergarbeiter bitten um Solidarität | Drucken |  E-Mail
Polen
Montag, den 28. Januar 2008 um 11:55 Uhr
In der polnischen Zechne "Budryk" streiken die Kumpel. Mit einem international verbreiteten Aufruf bittet nun die Gewerkschaft "Sierpień 80" (August 80) um Solidarität mit den Streikenden, indem Petitionen und Anfragen an die polnischen Botschaften gerichtet, Proteste vor den polnischen Vertretungen durchgeführt und Solidaritätsspenden für die Streikenden überwiesen werden. "Die Situation der Streikenden ist dramatisch.  Ihr Wille und ihre Entschlossenheit sind sehr hoch, aber sie reicht nicht. Eure Solidarität könnte die Waagschale zu ihren Gunsten wenden und Betriebsleitung und regionale Organe dazu zwingen mit den Streikenden ein Abkommen zu schließen", heißt es in einem Schreiben der Gewerkschaft, das auch an RedGlobe gerichtet wurde. "Vom Ausgang des Streiks in 'Budryk' wird es vor allen Dingen abhängen, ob die Arbeiterschaft in Polen in einem Land leben wird, in dem ihre Rechte und Interessen respektiert werden oder in einem Land, in dem  allein der Wille der Arbeitgeber und eine zügellose Ausbeutung zählen," schreibt der Gewerkschaftsvorsitzende Bogusław Ziętek.
 


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