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Erdrutschverluste für Regierungspartei | Drucken |  E-Mail
Russische Föderation
Sonntag, den 04. Dezember 2011 um 22:24 Uhr

KPRF-Chef Gennadi SjuganowBei den Wahlen zur Duma, dem russischen Parlament, hat die Regierungspartei Geeintes Russland den ersten offiziellen Ergebnissen zufolge eine deftige Schlappe hinnehmen müssen. Die Kremlpartei, die 2007 noch 64,3 Prozent der Stimmen und damit eine verfassungsändernde Zweidrittelmehrheit in der Duma erreichte, kommt demnach nur noch auf 48,91 Prozent. Stärkste Oppositionspartei sind die Kommunisten, die 19,82 Prozent erreichen, gefolgt von dem sich sozial gebenden »Linksableger« der Kremlpartei Gerechtes Russland, für die 13,6 Prozent stimmten. Die vierte Kraft, die mit 12,65 Prozent den Einzug in das Parlament schaffte, sind die ultrarechten Liberaldemokraten. Alle anderen Parteien scheiterten an der in Russland geltenden Sieben-Prozent-Hürde.

 
Russlands Kommunisten trauern um Gennadi Janajew | Drucken |  E-Mail
Russische Föderation
Freitag, den 24. September 2010 um 13:35 Uhr

Gennadi JanajewWie die Kommunistische Partei der Russischen Föderation (KPRF) heute mitteilt, ist der frühere sowjetische Vizepräsident Gennadi Janajew im Alter von 73 Jahren gestorben. Janajew war international bekannt geworden, als er im August 1991 als eines von zwölf Mitgliedern des sogenannten Staatlichen Notstandskomitees versuchte, durch eine Absetzung von Staatschef Gorbatschow den Zerfall der Sowjetunion aufzuhalten.

 
Tausende gedenken Lenin an seinem 140. Geburtstag | Drucken |  E-Mail
Russische Föderation
Donnerstag, den 22. April 2010 um 13:17 Uhr

Am Lenin-Mausoleum auf dem Roten Platz in MoskauTausende Menschen gedenken heute vor allem in Russland, aber auch in vielen anderen Ländern der Welt, des 140. Geburtstages von Wladimir Iljitsch Lenin. Vor dem Lenin-Mausoleum am Roten Platz in Moskau bildeten sich lange Schlangen, unzählige Menschen wollten den Begründer der Sowjetunion auf diese Weise ehren. Unter ihnen nicht nur Funktionäre der Kommunistischen Partei und alte Veteranen der Roten Armee in ihrer Uniform, sondern auch viele junge Menschen. Der russische Fernsehsender »Russia Today« widmete Lenin ausführliche Beiträge sowie eine Meinungsumfrage, in der mehr als 53 Prozent der Befragten erklärten, Lenin habe eine positive Rolle gespielt.

 
Moskau: Wieder Antifaschist ermordet | Drucken |  E-Mail
Russische Föderation
Dienstag, den 17. November 2009 um 21:51 Uhr

Iwan ChutorskoiGestern Abend, am 16. November 2009, wurde in Moskau der 26-jährige Antifaschist Iwan Chutorskoi in seinem Hauseingang hinterhältig erschossen. Iwan organisierte in letzter Zeit den Saalschutz bei antifaschistischen Konzerten und führte Kampfsporttraining für Genossen durch. Den Rechtsextremen war er wohlbekannt, sein Name tauchte neben denen von Stanislaw Markelow und Nikolai Girenko beständig in den Todeslisten der Nazis auf.

 
Die Rote Armee marschierte wieder in Moskau | Drucken |  E-Mail
Russische Föderation
Samstag, den 07. November 2009 um 23:39 Uhr

Roter Platz in MoskauHunderte von Soldaten des Moskauer Militärbezirks und Kadetten der Moskauer Militärschulen haben am Samstagmorgen in Uniformen aus dem Jahr 1941 an einer Parade auf dem Roten Platz in der russischen Hauptstadt teilgenomen. Mit der Aktion wurde an den 68. Jahrestag der historischen Militärparade am 7. November 1941 erinnert. Im Rahmen der Parade rollten zwei authentische Panzer  des Typs T-34 aus den Zeiten des Krieges über den Roten Platz. Mehrere Hundert Veteranen des Großen Vaterländischen Krieges beobachteten die Parade von den an der Kreml-Mauer aufgestellten Tribünen.

 
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