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PdA im Wahlkampf in Le Locle: 4 weitere Jahre zugunsten einer lebenswerten Stadt! | Drucken |  E-Mail
Schweiz
Dienstag, den 25. März 2008 um 01:00 Uhr
Drei der fünf Mitglieder der Stadtregierung von Le Locle werden seit 2004 von der Partei der Arbeit (PdA) gestellt. Und im Stadtparlament hat die PdA mit 14 von 41 Sitzen die relative Mehrheit. An einer Medienkonferenz hat die PdA Le Locle über 4 Jahre Mehrheitspolitik Bilanz gezogen und aufgezeigt, warum es auch in der neuen Legislatur für ein lebenswertes Le Locle eine PdA-Mehrheit braucht.

 

Die PdA jener Stadt, in der die Partei eine Stellung einnimmt wie nirgends sonst, lädt zur Medienkonferenz. Ein guter Grund für eine Reise in den Neuenburger Jura. Aus dem frühlingshaften Mittelland kommend, sieht man sich nach dem Durchfahren der Taubenlochschlucht im St-Immer-Tal plötzlich von einer Winterlandschaft umgeben. Und wenn man dann beim Umsteigen auf den schneebedeckten Perrons von La Chaux-de-Fonds die eisige Bise spürt, werden einem die abweichenden Klimaverhältnisse auf den Jurahöhen erst recht bewusst. Hat das die Menschen, die hier in den 1000 Meter hoch gelegenen Industriestädten leben, geprägt? Sind die härteren klimatischen Bedingungen der Grund, weshalb hier soziale Gerechtigkeit und Solidarität einen höheren Stellenwert haben als in den meisten andern Gegenden unseres Landes? Im stimmungsvollen Café «Lux» sitzt das verantwortliche Team der PdA Le Locle den Medienleuten gegenüber, mitten unter ihnen der sympathische Stadtpräsident Denis de la Reussille.

Eine schweizweit einzigartige Position der PdA

Noch vor wenigen Jahren sah die Zukunft der Uhrenstadt Le Locle reichlich düster aus. Seit der grossen Uhrenkrise in den siebziger Jahren hatte sie einen steten Aderlass in der Bevölkerungszahl zu erleiden; ihre Einwohnerzahl sank innert 30 Jahren von 18 000 auf gut 10 000 Einwohner. Und der Stadt drohte noch am Anfang dieses Jahrzehnts die kantonale Bevormundung in Finanzfragen. Das waren nicht eben erfreuliche Voraussetzungen für die Partei der Arbeit, die volle Verantwortung für die Stadt zu übernehmen, als sie 2004 im Gemeinderat mit 3 von 5 Sitzen die absolute Mehrheit in der Stadtregierung errang. Im Conseil général, der Legislative, stellt sie mit 14 von 34 Sitzen mit Abstand die grösste Fraktion; zusammen mit den Sozialdemokraten und den Grünen ergibt sich eine breite

Für eine lebenswerte Stadt

Abgesehen vom Verkehr stützt sich die Umweltpolitik der Locler PdA auf verschiedene weitere Massnahmen ab. Dazu gehören etwa Anreize für eine Verbesserung der Energieeffizienz bei den Bauten. Die Stadt möchte auch für eine gute Umwelterziehung in den Schulen beitragen. Le Locle soll eine lebenswerte Stadt bleiben und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern Perspektiven bieten. Beim Kanton will sich die PdA-geführte Stadt weiterhin dafür stark machen, dass leerstehende Industriebauten für neue Bildungseinrichtungen und kantonale Verwaltungsbereiche genutzt werden. Für das Spital von Le Locle ist die Aufrechterhaltung der Poliklinik und der gegenwärtigen Dienste unerlässlich. Und schliesslich, was eine kommunistische Stadtverwaltung ist, sind ihr im Interesse des Service public gute Arbeitsbedingungen für das städtische Personal unumgänglich.

«... Ideen sind es, nicht die Karriere»

Stadtpräsident Denis de la Reussille hat auch bei überregionalen Wahlen seine grosse Popularität schon mehrfach im ganzen Kanton unter Beweis gestellt. Die Frage nach weitergehenden politischen Ambitionen (im nächsten Jahr sind die Neuwahlen in den Regierungsrat) war daher an der Pressekonferenz zu erwarten. In Verlegenheit brachte sie ihn indes nicht. Seine Lust und sein Interesse, weitere 4 Jahre die Geschicke der Uhrenstadt zu leiten, seien intakt, meinte er. Motiviert sei er dazu auch, weil die Anstrengungen Erfolge zeitigen: Die Abwanderung konnte gestoppt werden. Erstmals seit vielen Jahren war 2007 in Le Locle wieder ein Anstieg der Bevölkerung zu verzeichnen. Auch wenn ein grösserer Einfluss der Jurastädte im Neuenburger «Château» bitter nötig wäre, so gelte es eines festzuhalten: «Ein Kommunist engagiert sich nicht wegen einer politischen Karriere für die Öffentlichkeit, sondern aufgrund seiner Ideen!»

Quelle: Partei der Arbeit / RedGlobe

 

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