| Arbeitsteilung der Rassisten | | Drucken | |
| Schweiz |
| Dienstag, den 21. April 2009 um 11:21 Uhr |
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Deutsche Übersetzung und Video-Dokumentation der Ahmadinedschad-Rede: Hier klicken Der Plan, die Anti-Rassismus-Konferenz der Vereinten Nationen in Genf zu sabotieren und dadurch zu verhindern, dass die ehemaligen und gegenwärtigen Kolonialmächte auf die Anklagebank gesetzt werden, ist voll aufgegangen. Zuerst haben die USA, Deutschland, Israel, Italien, Australien und die Niederlande durch ihren vollständigen Boykott der Konferenz und die übrigen Staatschefs durch ihren Verzicht auf eine Teilnahme in Genf dafür gesorgt, dass der iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad der höchstrangige Teilnehmer der Konferenz wurde. Und dieser sorgte als nützlicher Idiot mit seinen Ausfällen dafür, dass nicht mehr über Rassismus gesprochen wird, wozu auch die Folgen der jahrhundertelangen Kolonialherrschaft der europäischen Staaten gehören, sondern über diesen Herrn aus Teheran. Interessant ist, dass sich die deutschen Medien - getreu der Vorgaben der Agenturen - darüber aufregen, dass Ahmadinedschad die israelische Regierung als »rassistisch« bezeichnet hat. Das ist einer der wenigen Punkte, in denen der iranische Staatschef zweifellos recht hat, denn eine Regierung unter Beteiligung des Ultrarechten Avigdor Lieberman, der auch von israelischen Medien und Politikern als rassistisch, rechtsradikal und faschistisch bezeichnet wird, muss sich eine solche Bezeichnung gefallen lassen. Ein Blick in die offizielle Pressemitteilung der UNO zum Auftritt Ahmadinedschads (http://www.un.org/durbanreview2009/coverage/pdf/summary_iran_20-04-09_pm.pdf) hingegen hätte gereicht, um die eigentlich ungeheurlichen Sprüche des Herrn zu entdecken, der von der »mehrdeutigen und fragwürdigen Frage des Holocaust« schwadronierte und damit seiner in der Vergangenheit mehrfach wiederholten Anzweifelung der historischen Realität der industriellen Vernichtung der Juden treu blieb. Unmittelbar darauf antwortete im der norwegischen Außenminister Jonas Gahr Store - eine Gelegenheit, auf die Merkel und Steinmeier verzichteten - und stellte klar, dass sich Ahmadinedschad ausserhalb der von allen Teilnehmer ausgehandelten Grundlagen der Konferenz gestellt habe. Das Dokument richte sich gegen die Verbreitung von Hass, aber was er von Präsident Ahmadinedschad gehört habe, sei purer Hass und die Verbreitung einer »Politik der Furcht« gewesen: »Die Rede des iranischen Präsidenten richteten sich gegen das Ziel dieser Konferenz«. Neuere Artikel:
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