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BBU lehnt den Bau neuer AKW in der Schweiz ab |
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Schweiz
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Montag, den 15. November 2010 um 15:55 Uhr |
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Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) mit Sitz in Bonn lehnt den Bau neuer Atomkraftwerke in der Schweiz ab. Nach Auffassung des BBU würde ein AKW-Neubau in der Schweiz zur Verschärfung des internationalen Atommüll-Problems beitragen. Zudem kritisiert der BBU, dass Atomkraftwerke nie sicher betrieben werden können und dass für den Betrieb weiterer Reaktoren der menschen- und umweltfeindliche Uranabbau in Kanada, Niger und anderswo verstärkt werden müsste. Zudem weist der BBU auf die Gefahren der Atomtransporte hin, die für den Betrieb von Atomkraftwerken erforderlich sind.
Mit seinem Protest reagiert der BBU auf neue Gutachten, die am heutigen Montag vom Eidgenössischen Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) in der Schweiz veröffentlicht wurden. Die Gutachten betreffen die drei Rahmenbewilligungsgesuche für den Bau neuer Atomkraftwerke in den Kantonen Aargau, Bern und Solothurn. An allen drei von den Antragstellern vorgeschlagenen Standorten könnte ein neues Atomkraftwerk gebaut werden.
Der BBU appelliert an die Schweizer Regierung, den nuklearen Weg nicht weiter auszubauen. Stattdessen sollte verstärkt nach Energie-Sparmöglichkeiten gesucht werden. Umweltfreundliche Energiequellen sind auszubauen.
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Kommentare
Beispiel Mühleberg: Dieses AKW ist meines Wissens das älteste und unsicherste der Schweiz (gab bereits totgeschwiegene Stöhrfälle mit Austritt von angeblich ungefährlichen Mengen radioaktivem Materials). Diesem AKW wurde aber eine Verlängerung der Betriebsbewilli gung auf unbestimmte zeit gewährt...
Ich habe also wirklich angst, dass sich viele sagen werden, dass lieber dort ein neuer Reaktor gebaut werden soll, als dass dieser bis weiss nicht wann weiterläuft...
Dumm nur, dass die SchweizerInnen einfach nicht einsehen wollen, dass wir zuviel Strom produzieren und Strom ins Ausland verkaufen... Für wen müssen wir also mehr Produzieren? Richtig... Den Konzernbonzen die noch etwas mehr verdienen wollen...
Rote Grüsse
Fjodor