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Wie serbische Medien am Mittwoch mitteilten, bereitet sich die separatistische Führung im Kosovo darauf vor, polizeiliche Operationen bei den Straßensperren im Norden durchzuführen. Der „Innenminister“ der Provinz, Bajram Rexhepi, sagte, sehr bald werde wieder „Recht und Ordnung“ im Kosovo herrschen. „Über Menschen, die Straftaten begangen haben, wird gerichtet werden.“, so Rexhepi in Richtung der serbischen Besetzer. Damit wurden Geheiminformationen des Chefs des serbischen Bezirks Zvecan, Dragisa Milovic, mehr als bestätigt. Milovic hatte am Dienstag bei einer Pressekonferenz gesagt, es gebe Hinweise darauf, dass Pristina Unruhe und Zwietracht in der serbischen Bevölkerung säen wolle. Sollten die Statthalter der NATO in der südserbischen Provinz ihre Drohungen tatsächlich wahr machen und Einheiten der Kosovo Police Service (KPS) und der ROSU in den Norden schicken, könnte die Situation eskalieren. Todesopfer auf beiden Seiten sind dann nicht mehr ausgeschlossen.
Speznas in Nis
Dies wird aber durch Befürchtungen der NATO relativiert: rund um das geplante russisch-serbische „Zivilschutzzentrum“ in Nis sollen sich nach Angaben des Militärpakts Speznas, Spezialeinheiten der russischen Armee, gesammelt haben. Der offiziell als Katastrophenschutz- und Wiederaufbauzentrale in der Region konzipierte Komplex könnte ein wichtiger strategischer Punkt für die Durchsetzung geopolitischer Interessen Belgrads und Moskaus werden, so Brüssel. Daher steht die NATO mit ihrer Besatzungstruppe KFOR vor einem Dilemma. Sie wird kaum ein Scharmützel mit russischen Streitkräften riskieren, um ihre Interessen durch die KPS und die ROSU absichern zu lassen. Kosovo-albanische Parlamentarier haben unterdessen von ihrer Führung den Abbruch der Verhandlungen mit Belgrad gefordert.
Ironie der Geschichte
In der NATO sind gegenwärtig neben elf ehemaligen Unterzeichnerstaaten des Warschauer Vertrags (Albanien, Bulgarien, die ehemalige DDR als Teil der BRD, die baltischen Staaten Estland, Lettland und Litauen als Ex-Republiken der Sowjetunion, Polen, Rumänien, Tschechien und die Slowakei als ehemalige CSSR sowie Ungarn) zwei ex-jugoslawische Teilrepubliken inkorporiert: Kroatien und Slowenien. Letzteres stellt ein Kontingent in der NATO-geführten Besatzungstruppe KFOR.
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Kommentare
Ich arbeite jeden Tag mit Serben zusammen und wir gehen manchmal zusammen aus, ich bin auch in Kosovo mit Serben aufgewachsen und bin kein Serbenhasser, aber was ich erlebt und gesehen habe, werde nie vergessen. Weiss du wie das ist, wenn die Waffe an dich gerichtet ist? Weiss du wie das ist wenn du Monate lang nicht am Nacht schlafen darfst oder jede morgengrauen von Zuhause wegzurennen, nicht zum Überleben sondern nicht langsam zu sterben, besser gesagt nicht massakriert zu werden? Das Das Gefühl kennst bestimmt nicht. Ich musste leider das Erfarung mit 14 Jahre machen. Ich könnte bis morgen erzählen was ich erlebt habe und wäre immernoch nicht fertig. Ich habe sehr, sehr viel Glück gehabt, dass ich unbeschadet davon gekommen bin. Wenn ich jetzt lese was du da schreibst dann kommen mir zwei Sachen in Sinn: Entweder wünschest du dir sowas oder du tust das, was fast jeder Journalist tut, einfach etwas schreiben was die andere hören wollen. Ihr müsst endlich aufwachen und die Tatsachen sehen. Kosova ist ein unabhängiges Land, mindestens von Serbien. Das weiss du und der President Tadic.
Schreib lieber nicht über Massakern oder Sachen wovon du keine Ahnung hast. Ihr müsst euch ofiziell bei uns, Kroaten und Bosniern entschuldigen und richtung Europa gehen...
Zeigen Sie mir die Lobby, für die ich gegenwärtig schreiben sollte, und ich zeige Ihnen meine Kontoauszüge/schwarzen Koffer. Das mit den Übersetzungen mag zutreffen, hat es aber genau so mit vielen Beiträgen "bosnischer", "kroatischer" und "serbischer" O-Töne passiert. Für mich sind Arkan und Nikolic u.a. ebenso wie für Sie Kriminelle (siehe meinen Artikel "Ein machthungriger Wendehals" auf dieser HP). Und ich bin selber weder albanerfeindlic h noch menschenveracht end. Was für Ziele sollen bitte die NDR-Autoren verfolgt haben?
Schauen Sie sich doch die Seite von diesem serbischen Verein an, schauen Sie sich die Geschichte der USAID und NED an. Schauen Sie sich die Geschichte von Arigona Zogaj an, und sagen Sie mir dann, ich sei menschenveracht end. Menschenveracht end ist, eine alleinige Ethnie als einziges Opfer in diesem langen blutigen Konflikt darzustellen - das macht der rechte Rand aller dieser Länder.
Sie können auch folgenden Beitrag als Beispiel für meine "Menschenveracht ung" und "Lobbyarbeit" für Belgrad betrachten:
http://www.dkp-queer.de/2011-08-28/toetet-die-schwuchtel/
und auch den hier:
http://www.jungewelt.de/2011/10-04/029.php
Und den auch noch:
http://www.jungewelt.de/2011/08-29/035.php
Lesen Sie, den Lesen gefährdet die Dummheit. "Deswegen sollte man die Dummheit ja ausrotten, weil sie dumm macht, die ihr begegnen." (Brecht)
Jedes Kind erkennt sehr schnell das es sich hier um einen Albanerfeindlic hen und Menschen verachtenden Autor Handelt.
Das wirkt alles wie eine Lobbyarbeit! Fragt sich nur wer da der Auftraggeber ist?!
aufgrund der vorgebrachten Argumente möchte ich über das "träum weiter" hinwegsehen und mit Ihnen weiterdiskutier en. Da ich nicht verifizieren kann, ob Sie wirklich aus der Gegend um Racak stammen, werde ich diesen Punkt mit einem erneuten Verweis auf Bundeswehrgener al a.D. Heinz Loquai auslassen. Um eines für alle hier klarzustellen: mir geht es um Fakten, nicht um die Beschönigung von tatsächlich begangenen Kriegsverbreche n, die es auf allen Seiten gab.
Ich möchte vorerst nur auf die "serbische" Stiftung eingehen, welche Sie erwähnen.
Es braucht nicht lange, bis mensch herausfindet, wer hinter dieser Stiftung steht um damit deren Kredibilität einschätzen zu können.
Da wären zum einen die Botschaften diverser NATO-Staaten, wie die noch eher harmlosen Mitglieder Norwegen und Kanada. Zum anderen indirekt das deutsche Verteidigungsmi nisterium, dass ja unser aller Freiheit am Hinduskusch verteidigt, nicht?
Dann noch die King Baudouin Stiftung. eine Stiftung,benann t nach einem König, dessen Regietung den ersten demokratisch gewählten Premier des Kongo mit Us-Hilfe erschießen ließ. Bravo!
Liest man ein bisschen weiter, stoßen jedem Freund und Kenner des sozialistischen Cuba das NED und die USAID auf. Diese Organisationen haben enge Verflechtungen zum Bacardi-Clan. Damit haben sie direkt und indirekt als Finanzierer/Ausbilder Verbindungen zu Terroristen wie Luis Posada Cariles und der exilcubanischen Mafia. All die genannten Personen/Organisationen haben einige schwere Terroranschläge auf der Insel zu verantworten. Alles bei Hernando Calvo Ospina in "Im Zeichen der Fledermaus. Die Rum-Dynastie Bacardi und der geheime Krieg gegen Cuba" nachzulesen.
Seit der Offensive in der Drenica-Region von Anfang März begehen die serbischen Truppen - serbische Spezialpolizei, jugoslawische Armee und paramilitärisch e "Tschetnik"-Truppen unter Führung der mutmaßlichen Kriegsverbreche r Zeljko Raznjatovic "Arkan" und Vojislav Seselj - schwere Menschenrechtsv erletzungen an der albanischen Zivilbevölkerun g. Bei Massakern in Qirez/Cirez, Likoshan/Likosan, Prekaz, Glogjan/Glodjan, Zhara, Drenoc, Lubeniq/Ljubenic, Poklek i Ri bei Glogovc/Glogovac, Padesh in den Bergen bei Decan und bei der Erstürmung der Stadt Rahovec/Orahovac wurden ganze Familien hingerichtet, schwangere Frauen, Greise und Kinder getötet, Männer an Strommasten aufgehängt und Handgranaten in Keller mit Flüchtlingen geworfen. Die albanische Menschenrechtso rganisation Council for the Defense of Human Rights and Freedoms (CDHRF), Pristina, die serbische Menschenrechtso rganisation Humanitarian Law Fund (HLF), Belgrad, Human Rights Watch, Amnesty International, Physicians for Human Rights (Ärzte für Menschenrechte) und UN-Ermittler haben aufgrund von Untersuchungen an den Tatorten und aufgrund von Zeugenaussagen erste Dokumentationen vorgelegt. Genaue kriminalistisch e Untersuchungen stehen jedoch noch aus. Das UN-Kriegsverbreche rtribunal für das ehemalige Jugoslawien in Den Haag hat am 12. Juni 1998 Ermittlungen wegen Verbrechen im Kosovo aufgenommen.
Im Kosovo führt das Milosevic-Regime zum vierten Mal seit 1990 Krieg gegen ein nicht-serbisches Volk des ehemaligen Jugoslawien. Bis 1989 war der zu mehr als 90 Prozent von Albanern bewohnte Kosovo ein autonomes Gebiet innerhalb des damaligen Jugoslawien und den sechs Republiken politisch gleichgestellt. Sofort nach seiner Machtübernahme hob Milosevic diesen Autonomiestatus jedoch auf. Kosovo wurde einer rigiden Serbisierungspo litik unterworfen. Jahrelang leisteten die Kosovo-Albaner dagegen gewaltfrei Widerstand und hofften auf Hilfe von außen, um ihre Selbstbestimmun g wiederzuerlange n.
Doch nach der Dayton-Konferenz erkannten die Staaten der Bosnien-Kontaktgruppe (bis auf die USA) die neue "Bundesrepublik Jugoslawien" an, ohne die Interessen der Albaner zu berücksichtigen . So schufen sie die völkerrechtlich en Fakten, die ihnen heute angeblich ein Eingreifen in die "inneren Angelegenheiten " Serbiens, d. h. in den Krieg des Milosevic-Regimes gegen die zwei Millionen Kosovo-Albaner, unmöglich machen.
KRIEGSVORBEREIT UNGEN
Der Krieg gegen die Kosovo-Albaner ist von langer Hand vorbereitet worden. Erste Hinweise gab es schon Ende 1997. Am 11. Februar 1998 wiesen Oppositionelle der ungarischen Minderheit aus der Vojodina auf einer Pressekonferenz in Novi Sad darauf hin, daß sie "unumstößliche Beweise" dafür hätten, daß die Armee für einen Krieg im Kosovo mobilisiert werde. Am 5. März 1998, kurz nach Ausbruch der Kämpfe, protestierte UNHCR-Sprecher Mons Nyberg gegen die völkerrechtswid rige Rekrutierung serbischer Flüchtlinge aus Kroatien für den Armeedienst im Kosovo. Im Juni 1998 bestätigten Angehörige der ungarischen Minderheit aus der Vojvodina gegenüber der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), daß mehr als 300 ungarische Soldaten gegen ihren Willen im Kosovo im Einsatz wären.