| Bürgermeister läßt Mahnmal schleifen - Jugendliche mußten Namen von Nazi-Opfern von Straße waschen |
| Österreich |
| Montag, den 10. April 2006 um 10:12 Uhr |
Kurz nach einer Gedenkfeier am 7. April 2006 anlässlich des 61. Jahrestags des SS-Massakers in Hadersdorf am Kamp ist es in der Gemeinde zu einem schwerwiegenden Eklat gekommen. Der Landtagsabgeordnete und Bürgermeister des Orts, Dipl.-Ing. Bernd TOMS (ÖVP) ließ das am Hauptplatz errichtete Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Massakers abtragen. Das provisorische Denkmal war wenige Stunden zuvor im Beisein von Landesrätin Christa KRANZL, Bundesrätin Elisabeth KERSCHBAUM, Nationalratsabgeordneten Michaela SBURNY durch Christine PAZDERKA vom Verein Gedenkstätte - Hadersdorf am Kamp enthüllt worden. Mehr als 70 Menschen hatten sich am Hauptplatz von Hadersdorf versammelt, um nach 61 Jahren der 61 Opfer eines SS-Massakers zu gedenken, unter ihnen Bewohner des Ortes, viele GemeinderätInnen, NationalrätInnen; auch Delegationen der Botschaften Deutschlands und Griechenlands hatten bei der Veranstaltung teilgenommen.
Toms vergatterte auch die Feuerwehrjugend des Orts im Rahmen einer Nachtübung zum Waschen der Straße. Die Teilnehmer der Gedenkkundgebung hatten zur Erinnerung an die 61 Opfer des Massakers mit Schulkreide deren Namen auf deren letzten Weg vom Hauptplatz zum Friedhof geschrieben. "Niemand soll das lesen zu Ostern", soll der Landtagsabgeordnete gemeint haben, als er die Namen vom Hauptplatz waschen ließ. Quelle: Gedenkstätte Hadersdorf am Kamp Neuere Artikel:
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Kurz nach einer Gedenkfeier am 7. April 2006 anlässlich des 61. Jahrestags des SS-Massakers in Hadersdorf am Kamp ist es in der Gemeinde zu einem schwerwiegenden Eklat gekommen. Der Landtagsabgeordnete und Bürgermeister des Orts, Dipl.-Ing. Bernd TOMS (ÖVP) ließ das am Hauptplatz errichtete Denkmal zur Erinnerung an die Opfer des Massakers abtragen. Das provisorische Denkmal war wenige Stunden zuvor im Beisein von Landesrätin Christa KRANZL, Bundesrätin Elisabeth KERSCHBAUM, Nationalratsabgeordneten Michaela SBURNY durch Christine PAZDERKA vom Verein Gedenkstätte - Hadersdorf am Kamp enthüllt worden. Mehr als 70 Menschen hatten sich am Hauptplatz von Hadersdorf versammelt, um nach 61 Jahren der 61 Opfer eines SS-Massakers zu gedenken, unter ihnen Bewohner des Ortes, viele GemeinderätInnen, NationalrätInnen; auch Delegationen der Botschaften Deutschlands und Griechenlands hatten bei der Veranstaltung teilgenommen.




