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Von der WASG zur NPD?
Sachsen
Donnerstag, den 27. April 2006 um 12:41 Uhr
Andreas Wagner, WASG-Mitglied im Landesverband Sachsen, soll laut einem Bericht der "Sächsischen Zeitung" als Sozialreferent bei der Landesfraktion der NPD in Sachsen eingestellt werden. Dazu erklärt der Bundesvorstand der Wahlalternative: "Wagner war Mitglied im Bundesvorstand der WASG. Andreas Wagner ist seit über einem Jahr aus der Bundesvorstandsarbeit ausgeschieden.  Im Zusammenhang mit der Unterstützung der Bundestagskandidatur der Linkspartei wurden zwischen Andreas Wagner und allen anderen Vorstandsmitgliedern grundlegende Differenzen aufgetreten. Der Bundesvorstand setzte die Klärung aus, weil sich Andreas Wagner seither in medizinischer Behandlung befand und durch eine innerparteiliche und juristische Auseinandersetzung sein Gesundheitszustand belastet worden wäre."

Eine Zusammenarbeit Wagners mit den Nazis will die WASG nicht tolerieren: "Sofern sich diese Meldungen als Tatsache bestätigen, wird der Bundesvorstand den Parteiausschluss von Andreas Wagner beantragen. Die NPD versucht seit längerem die sozialen Verwerfungen in Deutschland für eine rechtsextremistische Politik auszunutzen. Bislang ist - auch wegen des entschiedenen antirassistischen und antifaschistischen Engagements von WASG und Linkspartei – eine größere politische Verankerung der rechtsradikalen Parteien  verhindert worden.  Die politische Linke tritt für einen entschiedenen Politikwechsel ein, der die soziale Polarisierung beenden kann; mit einer völkisch-rassistischen Politik gibt es – wie auch in unserer Satzung  festgelegt – keinerlei Kompromiss."

Quelle: WASG 

 

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