| Das Schwarz-Rot-Gold, das die "BZ" nicht mag |
| Berlin |
| Freitag, den 23. Juni 2006 um 01:12 Uhr |
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Springers Berliner Revolverblatt "BZ" hat einen neuen Feind entdeckt. Es sind Berlinnerinnen und Berliner, die es wagen, schwarz-rot-goldene Fahnen aus dem Fenster zu hängen. Aber keine Angst, die Schreiberlinge sind nicht unter die Anti-Nationalen gegangen. Ihren Unmut erregen Fahnen, die neben den Nationalfarben das Wappen der Deutschen Demokratischen Republik tragen. Das Blatt jammert: "Es sieht aus, als hätten sie für den SED-Parteitag geflaggt. Immer mehr DDR-Fahnen mit Hammer und Zirkel wehen jetzt zur WM im Wind - vor allem im Ostteil der Stadt." Natürlich gräbt die "BZ" auch die üblichen Opfer und Widerständler aus, die ihr "unerträglich" zu Protokoll geben. Und dann bringt das das Kampfblatt eine Anleitung, wie man aus einer DDR-Fahne "eine zeitgemäße Deutschland-WM-Flagge" basteln kann: indem mit einer Schere das DDR-Wappen ausgeschnitten und in die Mülltonne geworfen wird. So unlocker in Sachen Patriotismus? Wir sagen nur: Sparwasser. Quelle: BZ - Kommentierung: RedGlobe Neuere Artikel:
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