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Israels Kommunisten fordern Ende von Besatzung und Kriegsverbrechen
Israel
Donnerstag, den 29. Juni 2006 um 19:57 Uhr
KP Israelsit einem dramatischen Appell hat die Kommunistische Partei Israels den militärischen Überfall der israelischen Truppen auf die palästinensischen Autonomiegebiete verurteilt. "Der einzige Weg zu Sicherheit ist die Beendigung der israelischen Besatzung", heißt es in einer heute veröffentlichten Erklärung. Die Olmert-Pertez-Regierung, so die Israelische KP, habe "den blutigen Krieg gegen das palästinensische Volk, insbesondere gegen die palästinensischen Bewohner des Gaza-Streifens, verschärft und Minister, Parlamentsabgeordneten und hohe palästinensische Offiziere entführt".

"Während des Monats Juni hat die israelische Armee (Tzahal) Dutzende von Palästinensern getötet, darunter mehrere Kinder, und sie setzt diese Verbrechen nun mit der Besetzung großer Gebiete des Gaza-Streifens fort", so die Kommunisten. Der Verweis auf die Entführung eines israelischen Soldaten sei eine "Ausrede", so die Partei, die "das Töten von Israelis und Palästinensern gleicherweise verurteilt".

Die israelischen Kommunisten rufen jüdische wie arabische Friedenssucher dazu auf, die Verbrechen der Besatzung zu verurteilen und den sofortigen Rückzug der israelischen Truppen aus dem Gaza-Streifen zu fordern. "Sicherheit und Frieden können nur durch ein Ende der israelischen Besatzung, den Abzug der israelischen Siedlungen, die Bildung eines unabhängigen palästinensischen Staates an der Seite Israels, die Bildung zweier Hauptstädte in Jerusalem und die Lösung der Flüchtlingsfrage entsprechend der UNO-Resolutionen erreicht werden", erklärt die KP. Sie kündigt an, dass sich die Mitglieder der Partei und des im Parlament vertretenen Bündnisses Hadash (Front für Frieden und Demokratie) an einer Vielzahl von Demonstrationen beteiligen werden, die in den nächsten Tagen überall im Land stattfinden werden. Insbesondere ruft die Partei zur Teilnahme an einer Demonstration am Samstag abend vor dem Sitz des israelischen Premierministers in Jerusalem auf, die von der Vereinigung Yesh Gvul organisiert wird und deren Hauptthema die Verantwortung der politischen und militärischen Führer für die Kriegsverbrechen ist. Yesh Gvul ist treibende Kraft einer Kampagne, die versucht, die Verantwortlichen für die Kriegsverbrechen vor ein internationales Gericht zu stellen.

Quelle: Kommunistische Partei Israels - Zusammenfassung: RedGlobe 

 

 

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