11 | 12 | 2019

Am 8. Dezember wurde an den 47. Jahrestag der Aufnahme der Beziehungen zwischen Kuba und den Nationen der Karibischen Gemeinschaft (Caricom) erinnert, ein Ereignis, das der engen geografischen, historischen und kulturellen Einheit gerecht wurde, die seit mehreren Jahrhunderten zwischen unseren Völkern besteht.

„Die kleinen Nationen der Karibik mit ihrer souveränen und würdevollen Politik waren Vorreiter bei der Öffnung ihrer Arme für Kuba, als das Imperium die Isolation forderte“, schrieb der Präsident der Republik Miguel Díaz-Canel in seinem Twitter-Account in Erinnerung an den 8. Dezember 1972, als Barbados, Guyana, Jamaika und Trinidad und Tobago - damals die vier unabhängigen Länder der Caricom - diplomatische Beziehungen zu unserem Land aufnahmen.

Der Premierminister des Commonwealth von Dominica, Roosevelt Skerrit, drängte darauf, die Entscheidung der Mehrheit der Bevölkerung zu respektieren, die bei den Parlamentswahlen am vergangenen Freitag ihre Stimme für die von ihm angeführten Arbeiterpartei (Dominica Labour Party, DLP) abgegeben hat.

Laut Prensa Latina hat diese politische Formation nach Kenntnis der vorläufigen Ergebnisse der Parlamentswahlen in 18 Wahlkreisen gewonnen, drei mehr als zuvor.

Der Präsident Kubas, Miguel Díaz-Canel, schrieb auf seinem Twitter-Account: „Wir gratulieren dem Premierminister des Commonwealth von Dominica Roosevelt Skerrit zu seinem Wahlsieg. Wir werden weiter daran arbeiten, unsere freundschaftlichen und kooperativen Beziehungen mit dieser Schwesternation der Karibik zu festigen“.

Im gleichen sozialen Netzwerks äußerte sich der kubanische Außenminister Bruno Rodríguez Parrilla: „Brüderliche Glückwünsche, Premierminister des Commonwealth von Dominica Roosevelt Skerrit, zu Ihrem Wahlsieg. Die Regierung und das Volk dieser Schwesternation der Karibik können auf die Unterstützung und Solidarität Kubas zählen“.

Skerrit forderte die Oppositionsführer auf, die Maßnahmen, die an den Tagen vor den Wahlen ergriffen wurden, wie Gewalt und Straßenblockaden, zu überdenken.

Quelle:

Granma Internacional


Der Präsident Boliviens im Exil, Evo Morales, reiste am Freitagmorgen von Mexiko nach Kuba, um sich medizinisch beraten zu lassen. Dies teilte seine frühere Gesundheitsministerin und enge Verbündete Gabriela Montaño laut der mexikanischen Zeitung La Jornada Reuters mit.

Morales hatte Mitte November in Mexiko Asyl erhalten, nachdem die bolivianische Armee seinen Rücktritt verlangt hatte wegen angeblichen Betrugs bei den Präsidentschaftswahlen im Oktober, die er gewonnen hatte.

Der Präsident der Republik Kuba, Miguel Díaz-Canel Bermúdez, traf am Sonntag in Buenos Aires ein, um an der Zeremonie der Amtsübernahme des gewählten Präsidenten der Argentinischen Republik, Alberto Fernández Pérez, teilzunehmen.

Der Erste Sekretär des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, hatte auf dem Internationalen Flughafen José Martí den kubanischen Präsidenten verabschiedet.

farc epDie sich neu bewaffnende FARC-EP kündigt die zeitnahe Veröffentlichung des Buches „Das Zweite Marquetalia, der Kampf geht weiter“ an. Geschrieben ist das Buch vom ehemaligen Friedensunterhändler der FARC-EP in Havanna sowie aktuellen Kommandierenden der sich neu bewaffnenden Guerilla FARC-EP. Ein Prolog, geschrieben von Jesús Santrich, der sich ebenfalls nach einer juristischen Täuschung dem Untergrund anschloss, ist bereits auf der Webseite der FARC-EP veröffentlicht. Das Buch und besonders der Prolog stellen die Ursachen für die Rückkehr zu den Waffen der sich neuformierenden FARC-EP dar, darunter vor allem als Reaktion auf die Perfidität des Staates bezüglich des unterzeichneten Friedensabkommens.

cuba minrexErklärung des kubanischen Außenministeriums

Wie wir bereits in der Erklärung des Außenministerium vom 29. August 2019 deutlich machten, hat die Regierung der USA seit dem letzten Jahr eine intensive und verletzende Kampagne gegen die von Kuba angebotene medizinische Zusammenarbeit gestartet, die mit der Androhung von Sanktionen an die kubanische Führung und Druck gegen die Empfängerstaaten einhergeht, auf diese zu verzichten.

Unter genauen Anweisungen des Sicherheitsrats des Weißen Hauses wird sie unter aktiver Teilnahme von Senatoren und Kongressabgeordneten der antikubanischen Mafia in Florida und frenetischen Beamten des State Departments organisiert.

Trotz der ausländischen Einmischung hält die Regierung Dominicas am Wahltermin am Freitag fest.

Die USA und die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) haben eine starke Kampagne durchgeführt, um den Wahlsieg des Kandidaten Lennonx Linton der Vereinten Arbeiterpartei (UWP) zu erreichen und dadurch ein Klima der Unsicherheit geschaffen.

farc epMit einem Kommuniqué der FARC-EP (Zweites Marquetalia) wendet sich die wieder unter Waffen stehende FARC-EP an die Öffentlichkeit. Auf einer neuen Webseite, http://farc-ep.net/, wurde dieses Kommuniqué auch im Zuge der großen Mobilisierungen gegen die Regierung Duque veröffentlicht. Ein großes Nationales Abkommen ist seit jeher das Ziel der Guerilla.

„Die Regierung des Präsidenten Duque, die auf die Kontinuität der Macht der Uribe-Mafia aus ist, kann als eine der schlimmsten seit der Gründung der Republik in die Geschichte eingehen. Wir Kolumbianer leben in einer Zeit des Unglücks. Seit einem Jahr und zwei Monaten haben wir einen Präsidenten, der von der gesellschaftlichen Realität geistesabwesend ist, sich aber sehr darauf konzentriert, Nicolás Maduro zu stürzen und Venezuela zu destabilisieren. Immer den Strohhalm im Auge der anderen sehen, während viele Menschen in den Mülltonnen nach Nahrung suchen, ohne Gesundheit umherziehen, ohne Beschäftigung, ohne würdevolle Wohnung und ohne die Möglichkeit einer guten Ausbildung.“

Die US-Regierung hat gestern einen weiteren Schritt in ihrem Angriff gegen Venezuela und Kuba unternommen und sechs Schiffe, die Öl aus dem südamerikanischen Land zur Insel befördern, in ihre einseitige Liste der sanktionierten Körperschaften aufgenommen.

Die vom Amt für Kontrolle ausländischen Vermögens des US-Finanzministeriums bestraften Schiffe sind Ikarus, unter panamaischer Flagge, sowie Luisa Cáceres de Arismendi, Manuela Sáenz, Paramaconi, Terepaima und Yare, unter venezolanischer Flagge, berichtet die Agentur Prensa Latina.

Kundgebung: “Gegen den rassistischen und faschistischen Putsch gegen den plurinationalen Staat Bolivien! Schluss mit dem Massaker am bolivianischen Volk!“, 1010 Wien, Stephansplatz, 7. Dezember 2019, 14.00 Uhr

Die Partei der Arbeit Österreichs unterstützt den Demo-Aufruf der bolivianischen Gemeinde in Österreich und des Lateinamerika-Komitees und ruft zur Teilnahme an der Kundgebung auf.

Die Welt schaut dem zivilpolizeilichen und militärischen Putsch in Bolivien zu. Sie erhält wenig oder keine Informationen über der Massaker und Gewalttaten, die die putschistische und rassistische Regierung von Jeanine Áñez laufend begeht. Sie hat die Straffreiheit von Armee und Polizei dekretiert, um den gerechten Widerstand des Volks niederzuhalten, der von breiten sozialen Bewegungen im gesamten Land geleistet wird.

Der Ausschuss für internationale Beziehungen der Nationalversammlung der Volksmacht lehnt die Gemeinsame Entschließung (2019/2929 (RSP), die vom Europäischen Parlament mit einer Mehrheit von 56% gebilligt wurde, nachdrücklich ab, da ihr Inhalt eine Einmischung darstellt, die kubanische Souveränität schädigt und von absoluter Unkenntnis unserer Realität zeugt.

Bedauerlicherweise reagiert eine derartige Erklärung auf die neue Verleumdungskampagne, die von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika als Teil ihrer erfolglosen Politik der Feindseligkeit und der Aggressionen gegen Kuba inszeniert wurde, die in den letzten Monaten zugenommen hat und an der Widerstandsfähigkeit des kubanischen Volkes gescheitert ist.

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