25 | 09 | 2018

Der Präsident des Staats- und des Ministerrats Miguel Díaz-Canel Bermúdez empfing am Donnerstag den Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses im US-Senat, den republikanischen Senator für Tennessee Robert Corker, der sich in Begleitung zweier Berater in Kuba aufhält.

Die Vizepräsidentin des kubanischen Staats- und Ministerrat Inés María Chapman Waugh empfing am Montag die Ministerin für Auswärtige Beziehungen und Regionale Integration Ghanas Shirley Ayorkor Botchwey, die sich zu einem offiziellen Besuch in Kuba aufhält.

Bei dem Treffen, das in einer herzlichen Atmosphäre stattfand, sprach man über den Stand der bilateralen und historischen Beziehungen, die beide Länder vereinen. Man erinnerte sich auch an die Freundschaft zwischen dem historischen Führer der Revolution Fidel Castro und dem Premierminister der Republik Ghana Kwame Nkrumah. Außerdem wurden Themen der internationalen Agenda behandelt.

Der kubanische Präsident Miguel Díaz-Canel Bermúdez sprach im Interview, das der multinationale Fernsehsender Telesur am 16. September übertragen hat, von der Blockade als „einer brutalen Praxis, mit der unser Volk zum Sterben verurteilt werden soll und die der Welt in ihrer Beziehung zu Kuba Normen aufzwingt.“

Dies war auch eines der Argumente, das im Kubanischen Institut für Völkerfreundschaft (ICAP) bei einem Twittern und einem Diskussionsforum „Die Welt gegen die Blockade online“ im Rahmen des Weltaktionstags „Wir haben eine Erinnerung: Solidarität gegen Blockade und Terrorismus“ zum Ausdruck kam. Die Aktionstage begannen am 4. September und gehen noch bis zum 6. Oktober, dem Tag, als vor 42 Jahren ein Bombenattentat auf ein Flugzeug der kubanischen Fluggesellschaft von Cubana de Aviación verübt wurde.

Erstmals nach seinem Amtsantritt im April 2018 hat Kubas Präsident Miguel Mario Díaz-Canel am Wochenende einem ausländischen Fernsehsender ein Interview gegeben. Der kubanische Staatschef stellte sich im internationalen Kanal TeleSur den Fragen der Journalistin Patricia Villegas.

Der kubanische Präsident sagte, dass in diesen vier Monaten (seit seiner Ernennung durch die Nationalversammlung am 19. April) viele Erfahrungen gesammelt wurden und dass der Ausgangspunkt des Aktionsprogramms die Rede war, die der Erster Sekretär der Kommunistischen Partei Kubas, Armeegeneral Raúl Castro Ruz, auf dieser konstituierenden Sitzung der Neunten Legislaturperiode hielt, der wichtige Schlüssel für das Vorgehen der Revolutionäre darlegte.

Das Mitglied des Sekretariats der PCC und Leiter der Abteilung für Internationale Beziehungen, José Ramón Balaguer Cabrera, dankte für die bedingungslose Solidarität der Kommunistischen Partei der Russischen Föderation (KPRF) mit dem Kampf des kubanischen Volkes gegen die von den USA auferlegte Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade.

Auf 933.678 Millionen Dollar beläuft sich mittlerweile die Summe der Schäden, die im Laufe von fast 60 Jahren Kuba durch die US-Blockade entstanden sind – ein Umstand, der in dem Bericht zur Anklage kommt, den die Revolutionäre Regierung der Vollversammlung der Vereinten Nationen am kommenden 31. Oktober präsentieren wird.

Wenn es um die Wirtschafts-, Handels- und Finanzblockade geht, die seit so vielen Jahren über Kuba verhängt wird, könnte man denken, darüber sei bereits alles gesagt. Die Realität beweist jedoch das Gegenteil. In dem Maße, wie sie verschärft wurde, verursacht sie größeren Schäden – einige davon sind sichtbarer als andere – und bestätigt sich als eine einseitige Politik, ein Produkt der Unvernunft und der Sinnlosigkeit, als ein Werk derer, die die dreisteste Ungerechtigkeit als Art Politik zu machen, auserkoren haben.

„Recordar – erinnern – aus dem Lateinischen re-cordis bedeutet wieder durch das Herz gehen lassen.“ So beginnt „Das Buch der Umarmungen“ eine Zusammenfassung von kurzen Texten des uruguayischen Schriftstellers Eduardo Galeano, die auf sehr intime und menschliche Weise denen, die in kleinen Dörfern oder ganz großen Städten leben, eine Stimme geben.

Und genau diese Art von erinnern bestimmte den Beginn der Aktionstage „Wir haben Erinnerung. Solidarität gegen Blockade und Terrorismus“, zu Ehren des jungen Italieners Fabio di Celmo, der vor 21 Jahren im Hotel Copacabana in Havanna Opfer eines terroristischen Anschlags mit eineraus den USA stammenden Bombe wurde.

Während der Monate, in denen gegen Kuba alle Arten von Lügen und Tricks zum Thema der angeblichen Vorfälle zur Anwendung gekommen sind, denen US-amerikanische Diplomaten in Havanna vermeintlich ausgesetzt waren, hat sich das State Department ein ums andere Mal in Unterstellungen und Beschuldigungen ergangen, die jeglicher Grundlage entbehren.

Das Fehlen wissenschaftlicher Legitimität bei den Anschuldigungen, die Weigerung, den Vorgang auf einer Kooperationsbasis zu behandeln und die Identifizierung möglicher Urheber und Motive dieser vorgeblichen Handlungen gegen die US-Diplomaten verstärken die Farce, die sie uns aufzuzwingen versuchen. Aber warum liegt ihnen so viel daran, Kuba als einen unsicheren Ort darstellen?

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