21 | 04 | 2019

die linke»Die wiederkehrenden Stromausfälle in Venezuela sind eine Bedrohung für die Bevölkerung des südamerikanischen Landes. Die gegenseitigen Schuldzuweisungen von Regierung und Opposition für die Ursache der Stromausfälle sollten von einer unabhängigen internationalen Kommission unter UN-Ägide untersucht werden. Die Bundesregierung darf die bereits beschlossenen fünf Millionen Euro Hilfsgelder für die Menschen in Venezuela nicht länger blockieren, sondern muss sie über die Vereinten Nationen und das Rote Kreuz schnell einsetzen, um die Folgen der Blackouts zu mindern«, erklärt Heike Hänsel, stellvertretende Vorsitzende der Fraktion DIE LINKE.

Die Außenpolitikerin weiter:

»Es wäre schlichtweg unaufrichtig, wenn die Bundesregierung eine humanitäre Krise in Venezuela nur dann ausmacht, wenn sie dem von ihr anerkannten Gegenpräsidenten Juan Guaidó nutzt. Die schweren wirtschaftlichen Probleme des Landes müssen gemeinsam mit allen relevanten politischen Akteuren gelöst werden. Dazu gehören die verschiedenen Strömungen der Opposition ebenso wie die amtierende Regierung.

Die humanitäre Lage der Menschen in Venezuela würde in erster Linie durch ein sofortiges Ende der US-Sanktionen verbessert, die von ultrarechten Akteuren der US-Politik mit zynischem Kalkül vorangetrieben werden, um zum Sturz der Regierung Maduros beizutragen.«

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