19 | 07 | 2019

jungewelt neuVenezuelas Außenminister Jorge Arreaza hat sich für eine Normalisierung der diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ausgesprochen. Im Gespräch mit der in Berlin erscheinenden Tageszeitung junge Welt (Freitagausgabe) forderte er die Bundesregierung auf, ihre Haltung gegenüber dem südamerikanischen Land zu korrigieren: »Unsere Hand ist ausgestreckt, und wir warten darauf, nicht nur auf diplomatischer Ebene, sondern auch wirtschaftlich und auf anderen Gebieten mit Deutschland und allen Ländern Europas zusammenzuarbeiten.«

Zugleich rechtfertigte Arreaza die im März erfolgte Ausweisung des deutschen Botschafters Daniel Kriener. Dieser habe die Wiener Konvention über diplomatische Beziehungen verletzt.

Mit Blick auf die auf Vermittlung der norwegischen Regierung initiierten Gespräche zwischen der Regierung und der Opposition Venezuelas erklärte Arreaza, er hoffe, dass dort zumindest Teilabkommen erreicht werden können. »Wir setzen auf den Dialog, obwohl diese Opposition weiter einen Staatsstreich anstrebt«, so Arreaza.

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