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Linke boykottierten Bush-Rede vor der Knesset |
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Israel
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Donnerstag, den 15. Mai 2008 um 22:51 Uhr |
Mitglieder der Parlamentsfraktion des israelischen Linksbündnisses Hadash, dessen stärkste Kraft die Kommunistische Partei Israels ist, haben heute die Rede von US-Präsident George W. Bush vor der Knesset boykottiert. Wie Mohammed Barakeh, Hannah Sweid und Dov Khenin in einer Erklärung sagten, habe Bush seit Jahren eine aggresive Politik angeführt, die keine Rücksicht auf die humanitären, sozialen und Umweltinteressen der Länder in der Region nehme. "Die vergangenen Jahre haben uns gezeigt, dass die amerikanisch-israelische Allianz gefährlich für die Zukunft der Region ist", schreiben die Abgeordneten weiter.
Bereits im Januar hatten sich mehrere Hundert Mitglieder von Hadash (Demokratische Front für Gleichheit und Frieden) und Kommunistischer Partei an einer Demonstration gegen den damaligen Bush-Besuch vor dem US-Konsulat in West-Jerusalem beteiligt. Der Hadash-Vorsitzende Mohammed Barakeh, der auch dem Zentralkomitee der israelischen Kommunisten angehört, sagte damals: "Bush übernimmt vollkommen und blind Israels extremste Positionen und verhindert Fortschritte zu einem endgültigen Abkommen. Ohne internationalen Druck auf die Regierung Israels wird es keine Fortschritte im Friedensprozess geben."
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