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PKK: Wir ziehen uns nicht aus Nordkurdistan zurück |
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Kurdistan
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Donnerstag, den 11. November 2010 um 15:50 Uhr |
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Laut dem amtierende Vorsitzenden der Arbeiterpartei Kurdistans, Murat Karayilan, ist ein Rückzug der Guerilla aus Nordkurdistan nicht möglich. In der türkischen Presse wurde darüber spekuliert, dass die PKK den Forderungen der türkischen Regierung nach einem begrenzten Rückzug nach Südkurdistan (Irak) nachkommen würde. Karayilan schloss für die jetzige Phase einen Rückzug der Guerilla jedoch kategorisch aus. »Wenn die Chance zum Frieden gibt, werden sich unsere Kräfte in Dersim an diesem Prozess beteiligen. Aber sie bleiben, wo sie jetzt sind«, so Karayilan.
Nach einem Aufruf Abdullah Öcalans zu einem andauernden Waffenstillstand im Jahr 1999 gab es einen Rückzug aus Nordkurdistan, der jedoch von der türkischen Armee mit Angriffen auf die sich zurückziehenden Guerillaeinheiten beantwortet wurde. Zwischen dem 1. August 1999 und dem 1. August 2000 starben mehr als 200 Guerillas bei türkischen Militäroperationen.
Karayilan wies ebenso Spekulationen zurück, die Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) hätten Verbindungen zu PKK oder KCK. Die TAK sei eine eigenständige Organisation, die vor sieben Jahren gegründet wurde. Niemand könne die PKK oder die KCK für die Aktionen der TAK verantwortlich machen.
(ANF, ISKU)
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