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Aus Argentinien unter die Bomben Israels | Drucken |  E-Mail
Palästina
Montag, den 29. Dezember 2008 um 00:08 Uhr
Israelische Bomben auf Gaza
  • Friedensratschlag: Schluss mit den Bombardements!
  • KP Luxemburgs: Israelische Massaker sofort beenden!
    Der heute 52 Jahre alte Argentinier Pedro Goldfarb zog 1978 in das Kibbutz Nir Itzjak, dessen Felder im Süden an den Gaza-Streifen grenzen. Der Wissenschaftler ist Kandidat der Kommunistischen Partei Israels fü einen Sitz in der Knesset, dem israelischen Parlament. In einem Interview mit der argentinischen Tageszeitung »Clarín« forderte er nun ein sofortiges Ende der israelischen Bombenangriffe auf die palästinensischen Gebiete, die auch die Gebiete seines Kibbutz treffen.
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    »Im Argentinien der 70er Jahre lernte ich den Saty ´Gewalt bringt nur Gewalt hervor´. Das gilt auch für unser Gebiet«, betont Goldfarb in dem Gespräch. Er hatte in Tel Aviv bei einer Kundgebung linker Organisationen gegen die israelischen Angriffe auf Israel sprechen sollen, aber die von Israel abgefeuerten Raketen zwangen ihn dazu, bei seiner Familie zu bleiben.

    »Das Abenteuer in Gaya, der am dichtesten bevökersten Zone der Welt, ist eine Tragödie, die neue Tragödien hervorbringen wird. Heute nacht wird es weitere 200 palästinensiche Familien mit Rachegedanken geben, so wie es sie auch unter den Israelis gibt, die heute und in der letzten Zeit unter dem Raketenregen leben mussten«, kritisierte Goldfarb. Notwendig sei ein wirklicher Waffenstillstand, der auch eine Anerkennung der von den Palästinensern gewählten Behörden und die Öffnung der Grenzen beinhalten müsse, so Goldfarb.

     

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