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Verraten und verkauft |
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USA
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Freitag, den 03. Februar 2012 um 09:10 Uhr |
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Das Internetblog La Pupila Insomne berichtete Ende Januar in einem Artikel von Miguel Fernández, einem in Miami ansässigen Journalisten, über den Auftritt von Reina Luisa Tamayo in der Fernsehsendung "A Fondo con Sevcec" eines Lokalsenders. Die Frau ist die Mutter des im Februar 2010 nach einem Hungerstreik in Kuba verstorbenen Gefangenen Orlando Zapata Tamayo, um dessen Rettung sich die kubanischen Ärzte mit allen Mitteln bemüht hatten. Frau Tamayo, die im vergangenen Jahr nach Miami übersiedelt war, äußerte, sich von allen, die sie mit Versprechungen überschüttet hatten, „verraten und betrogen" zu fühlen und enttäuscht zu sein.
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Blackout gegen Zensur |
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USA
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Mittwoch, den 18. Januar 2012 um 12:41 Uhr |
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Wie zuvor angekündigt, ist die englischsprachige Website der Online-Enzyklopädie Wikipedia heute für 24 Stunden abgeschaltet worden. Damit protestieren die Betreiber gegen ein Gesetzesvorhaben der US-Republikaner, das in Kürze im US-Kongress beraten werden soll und der nordamerikanischen Administration massive Eingriffe in Internetpräsenzen erlauben würde. Auch zahlreiche andere Internetdienste schlossen sich dem Protest an, darunter Präsenzen der Occupy-Bewegung und der deutsche Chaos Computer Club (CCC). Wer von den USA aus die Suchmaschine Google aufruft, kann den Dienst zwar nutzen, sieht statt des Firmenlogos jedoch nur einen schwarzen Balken.
Wir dokumentieren nachstehend die Erklärung von Wikipedia zu der Protestaktion.
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Ein Symbol der Schande wird zehn Jahre alt |
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USA
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Dienstag, den 10. Januar 2012 um 12:48 Uhr |
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Am 11. Januar sind es zehn Jahre her, seit die USA auf Cuba in Guantánamo ein Gefangenenlager in Betrieb genommen haben, in dem im Laufe der Jahre mehr als 700 Personen aus etwa 40 Ländern völkerrechtswidrig festgehalten und gefoltert wurden. Nach der Wahl Barack Obamas gab es Hoffnung, dass dieses Schandlager geschlossen würde. Doch der Erlass aus dem Jahre 2009, mit dem der Präsident dem Pentagon verbot, neue Strafverfahren auf Cuba zu eröffnen, wurde am 7. März 2011 geändert. Neue Strafverfahren stehen an und es können in Guantánamo wieder Terrorverdächtige auch ohne Anklage unbefristet interniert werden. Bis zu den US-Wahlen im November 2012, spätestens aber nach den Wahlen soll das Lager geschlossen werden, so nun Justizminister Eric Holder im November 2011. Das Lager ist Symbol der Verletzung von Menschenrechten und Missachtung der Rechtsstaatlichkeit im sogenannten Kampf gegen den Terror.
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