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Washington will Rückkehr Kubas in die OAS blockieren | Drucken |  E-Mail
USA
Freitag, den 22. Mai 2009 um 02:00 Uhr
Washington will eine Aufhebung der »Suspendierung« Kubas durch die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) nicht unterstützen. Das kündigte US-Außenministerin Hillary Clinton an und forderte von Havanna politische Reformen wie die »Freilassung politischer Gefangener und die Respektierung der Menschenrechte«.

Der venezolanische Rundfunksender YVKE Mundial kommentiert diese Äußerungen als »etwas unpassend zu einem Zeitpunkt, an dem Dokumente an das Licht kommen, die die US-Regierung mit der Folterung der Gefangenen im Gefängnis von Guantánamo in Verbindung bringen«. Die Welt habe diese Verbindung zwar schon gekannt, aber nun erschienen neue Beweise, die nicht mal sie selbst noch verheimlichen können, so der Sender weiter.

Die OAS wird eine Aufhebung der Sanktionen gegen die sozialistische Insel beim nächsten Gipfeltreffen im honduranischen San Pedro Sula diskutieren. Clinton hat ihre Teilnahme an der für den 2. Juni vorgesehenen zentralen Diskussion angekündigt. »Wenn Kuba sich nicht dem Mandat (der OAS-Charta) unterwerfen will, sehe ich nicht, wie es dann Teil der OAS sein kann, und ganz sicherlich würde ich in keinster Weise einen solchen Versuch unterstützen«, sagte die Ministerin vor dem außenpolitischen Ausschuß des US-Senats.

Während die OAS-Außenminister bei dem bevorstehenden Gipfeltreffen über einen Antrag von Generalsekretär José Miguel Insulza abstimmen sollen, die 1962 beschlossene Suspendierung der Insel wegen der Etablierung eines marxistisch-leninistischen Systems aufzuheben, hat die kubanische Regierung bereits mehrfach klargestellt, dass sie keineswegs in die Organisation zurückkehren will, sondern die OAS vielmehr verschwinden müsse.

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