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Offener Brief der Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba an den US-Präsidenten | Drucken |  E-Mail
USA
Montag, den 12. Juli 2010 um 08:31 Uhr

Freiheit für die Miami r!Sehr geehrter Herr US-Präsident Obama,

die cubanische Regierung ist dabei, aus humanitären Gründen 52 Kriminelle, die auf der Lohnliste Ihrer Regierung stehen, aus der Haft zu entlassen. In der vergangenen Woche fand ausserdem, wie internationale Agenturen schreiben, »der größte internationale Agentenaustausch seit dem Ende des Kalten Krieges« statt: Zwischen den USA und Russland wurden zehn mutmaßliche russische gegen vier mutmaßliche »westliche« Spione ausgetauscht.

Doch immer noch sind (seit dem 12. September 1998!) die weltweit unter dem Namen »Miami 5« bekannt gewordenen und in Miami zu drakonischen Freiheitsstrafen verurteilten fünf Cubaner in Ihrem Land inhaftiert, obwohl ihr nachweislich einziges »Verbrechen« darin bestand, ihre Tätigkeit als Kundschafter bei den anticubanischen Terrorbanden in Miami nicht bei Ihrer Regierung angemeldet zu haben.

Die »Miami 5« haben nachweislich keine US-Regierungsstelle oder – Militäreinrichtung ausspioniert, sondern ausschließlich ihre Heimat (und auch US-Bürger!) vor weiteren Terroranschlägen geschützt, die seit 50 Jahren vom Boden der USA ausgehen. Sie, Herr US-Präsident, kennen den Fall sehr genau, so dass sich weitere Informationen an dieser Stelle erübrigen. Normalerweise sollten die fünf wegen ihres Kampfes gegen den Terrorismus von Ihnen mit einem Orden ausgezeichnet werden.

Sie, Herr US-Präsident, haben in Ihrem Wahlkampf den international bekannt gewordenen Spruch »Yes, we can!« geprägt. Es bedürfte nur eines Federstriches, einer einzigen Unterschrift von Ihnen, um das Leider der »Miami 5« endlich zu beenden.

Wie die eingangs genannten Beispiele belegen, bedarf es nur des politischen Willens, um Veränderungen zu bewirken.

Wir rufen Ihnen, Herr US-Präsident Obama zu: »Yes, you can! Set the Five free - Now«.

Wir versichern Ihnen: Wir, als Bestandteil der internationalen Solidaritätsbewegung, werden keine Ruhe geben, bis die »Miami 5« endlich in Freiheit sind und zu ihren Familien zurück kommen werden.

Freundschaftsgesellschaft BRD-Kuba e.V.,
Regionalgruppe Essen
i.A. Heinz-W. Hammer,
Vorsitzender


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Kommentare 

 
0 #4 Oscar 2010-07-19 20:18
@ Paul Langner:
Das Abdriften in x verschiedene andere Themen soll wohl von der Argumentationsa rmut ablenken. Es wäre schön wenn ihr Linken einmal beim Thema bleiben könntet aber das ist bei Ideologen bekanntermassen schwierig.
Zu Fidel Castro. Das was dieser griessgrämige sture Diktator schreibt und sagt mag sich ja in deinen Ohren schön anhöhren. Dennoch darf man nicht vergessen, dass dieser Mann auf der weltpolitischen Bühne so viel zu sagen und zu verantworten hat wie in etwa ein chinesicher Reisbauer, nämlich gar nichts. Es sind nunmal zwei paar Schuhe, entweder tatsächlich Verantwortung zu tragen (Ich spreche von der UN, den USA, der EU) mit all seinen Konsequenzen in einer Welt die nunmal nicht nur gut ist, oder als isolierter Diktator einer kleinen Insel ein paar schöne Worte zum Weltfrieden abzugeben, ohne dass es wirklich Einfluss nimmt. Seine Menschlichkeit hört dann auch in seinem eigenen Verantwortungsk reis sofort auf. Sein eigenes Volk lässt er auf dem Zahnfleisch kriechen und das Land ausbluten, die Jugend verlässt das Land wie die Ratten das sinkende Schiff. Das ist genauso wie die Partei DIE LINKE Gleichheit für alle fordert mit 1200 Euro Kindergeld oder was weiss ich für unrealistische Forderungen aufstellt, sie in Wirklichkeit aber auch nie in der Verantwortung stehen, das ist auch gut so. Die GRÜNEN, seit dem sie in der Regierungsveran twortung sind, haben auch ihre Ideologie ein Stück weit über Bord werfen müssen und sich pragmatischer, demokratischer Konsenspolitik annähern müssen. Die Politik des ewigen Kämpfers Castro ist so einfach wie durchschaubar: Hauptsache es geht gegen den Klassenfeind und wenn man sich mit all den Schurkenstaaten dieser Erde verbinden muss.
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0 #3 Paul Langner 2010-07-18 18:04
@#2 Oscar:

Jawoll, und die Gefangenen in Guantanamo werden nach rechtsstaatlich en Prinzipien behandelt. Oder man legt eben mal fest, dass es gar keine Gefangenen sind. Sondern, eh, ... - nicht so wichtig.

Und das kleine Kuba kann die USA so was von schwächen durch seine Spione, dass diese eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA sind.
Oder steckt China dahinter? Oder wieder die bösen Russen? Wer weiss!

Und in Kuba gibt es nur politische Gefangene, keine Kriminellen. Ist ja schliesslich eine Diktatur, da ist das per definitionem so.

Und BP hat im Golf von Mexico sehr verantwortungsb ewusst gehandelt.
Deshalb hat Obama SWOT-Teams auf alle Bohrplattformen geschickt.

Und Fidel Castro ist nach wie vor der Mann, der im Hintergrund die Fäden zieht und die USA vernichten will.
Grad hat er wieder ganz hinterhältig vor einem Krieg gegen den Iran gewarnt. Der Trickser!
Bei den vielen Kriegen, wie Kuba weltweit schon vom Zaun gebrochen hat, darf man ihm nicht glauben!

Und die LINKE wird zurecht vom Verfassungsschu tz beobachtet (wenn auch auf Kosten der fleissigen Steuerzahler).
Alles Möchtegern-Diktatoren!
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-1 #2 Oscar 2010-07-18 00:14
Nur theoretisch angenommen, Obama würde diesen Scherzartikel zu lesen bekommen würde er beim ersten Satz in schallendes Gelächter ausbrechen und sich dann über die 3 Sekunden verlorene Zeit ärgen.

In Kuba sitzen Menschen mehrjährige Haftstrafen ab weil ihr Verbrechen darin besteht ihr nicht legitimiertes Herrscherregime zu kritisieren oder weil sei auf dem Schwarzmarkt einkaufen (mussten). Im Grunde genommen sind euch diese 5 Spione doch s...egal, das ist doch nur ein Beispiel einer perversierten Politisierung. Fakt ist, dass sie im Auftrag der Kubanischen Regierung ( wahrscheinlich noch gegen Bezahlung huuuuuch oh schreck) in den USA spioniert haben, die USA haben das Recht sie zu bestrafen. Die freigelassen Kubaner dagegen waren keine Kriminelle sondern politische Gefangene. Sie sind durch Willkür ohne Verhandlung eingekerkert worden und durch Willkür wieder freigelassen worden, gerade so wie es den Herrschern ins Spiel passt. Seid ihr echt so naiv oder dumm zu glauben, Castro würde einfache Kriminelle entlassen? Diese Freilassung, erfolgt nach dem Hungerstreik eines wahren Helden, Farinas, dem Druck Spaniens und der Kubanischen Kirche weil Kuba mit dem Rücken zur Wand steht,ist das Eingeständnis dass es politische Gefangene gibt.
Noch ein kleiner Tipp an die ganzen roten Möchtegerndikta toren hier. Wenn ihr ein paar Jahre umsonst auf Kuba leben wollt mit Verpflegung in einer Wohngemeinschaf t, einfach hinfahren und ein Steinchen auf die omnispräsente Polizei werfen. Danach werdet ihr euch nach dem Deutschen Rechtsstaat sehnen mit Gerichten, Verteidigern, humanitären Strafvollzug und soziale Wiedereingliede rung, alles bezahlt durch arbeitende Steuerzahler.
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-1 #1 hans 2010-07-14 00:17
manchmal fragt man sich wieso man solche websites jemals gebookmarkted hat. wie auch immer. gelöscht und vergessen!
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