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»Bank of America« erklärt Wikileaks den Krieg |
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USA
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Samstag, den 18. Dezember 2010 um 23:48 Uhr |
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Die »Bank of America« hat sich in die Front der Wikileaks-Gegner eingereiht. In einer Stellungnahme kündigte das Finanzinstitut an, künftig keine Überweisungen an das Enthüllungsportal mehr abzuwickeln. Ausdrücklich berief sich die US-Bank auf das Beispiel der Kreditkarteninstitute Visa und Mastercard, die sich seit Tagen weigern, Spenden für Wikileaks abzuwickeln.
Möglicherweise versucht das grösste Bankhaus der Vereinigten Staaten jedoch nur, den Enthüllern um Julian Assange zuvor zu kommen. Dieser hatte in einem Interview mit dem Magazin Forbes angekündigt, Anfang kommenden Jahres Dokumente über eine grosse US-Bank zu veröffentlichen, aus denen »unethisches Verhalten« deutlich werde. Auf die Frage, ob es sich dabei um »die grösste« Bank handele, verweigerte Assange die Aussage.
Wikileaks selbst heizt diese Spekulationen über Twitter nun selbst an: »Treibt dein Business Geschäfte mit der Bank of America? Unser Tipp ist, deine Geldmittel irgendwo sicherer unterzubringen.« Zuvor hatten die Enthüller bereits zum Boykott des Geldhauses aufgerufen: »Wir bitten alle Leute, die Freiheit lieben, ihre Konten bei der Bank of America zu schliessen.«
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